Deutscher Gewerkschaftsbund

05.06.2019
Tarifticker

Beschäftigte protestieren gegen Verkauf der Lufthansa-Tochter LSG

Die Lufthansa hat angekündigt ihre Tochterfirma Lufthansa Service Gesellschaft (LSG) zu verkaufen. Die Gewerkschaft ver.di kritisiert die Pläne sehr und hat die Beschäftigten der LSG zu Aktionen aufgerufen. Neben der Übergabe von rund 4.000 Unterschriften am 5. Juni an den Lufthansa-Vorstand gegen die Verkaufspläne, werden am 6. Juni bundesweit Protest-Mittagspausen abgehalten.

Die Unterschriftenaktion findet im Vorfeld eines Dialoges mit dem Lufthansa-Vorstand zu den Verkaufsplänen statt. Bei dem Gespräch wird es um die ver.di-Forderung nach dem Verbleib der Catering Tochter in der Lufthansa-Familie sowie den Erhalt aller Arbeitsplätze und Sozialstandards gehen.

Insgesamt sind über 35.500 Beschäftigten bei der LSG angestellt. Damit ist sie der zweitgrößte Caterer der Welt, mit einem Produktionsvolumen von etwa 700 Millionen Essen für 300 Fluggesellschaften. In Deutschland konzentriert sich die Produktion vor allem auf die Flughäfen Frankfurt und München, neben Düsseldorf, Köln, Alzey, Stuttgart, Hannover und Berlin sowie die Lufthansa Lounges.

In Deutschland würden bei Verkauf der LSG rund 7.000 Beschäftigte betroffen sein.

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