Deutscher Gewerkschaftsbund

10.09.2020
Tarifticker

Tarifrunde Papier: Erste Verhandlungsrunde ohne Ergebnis

Am 9. September sind die Tarifverhandlungen für die bundesweit 40.000 Beschäftigten in der Papier-Industrie gestartet. Die erste Verhandlungsrunde ist ohne Ergebnis geblieben. Die IG BCE fordert eine Einkommenserhöhung um ein Prozent sowie eine Corona-Sonderzahlung. Die Arbeitgeber wiesen die Forderungen ab. Die zweite Verhandlung findet am 24. und 25. September statt.

Papierrolle in der Papierproduktion

DGB/hxdyl/123rf.com

Die IG BCE fordert, die Vergütungen um einen Prozentsatz anzuheben, damit eine reale Einkommenserhöhung mindestens den Inflationsausgleich sichert. Zusätzlich soll es eine Sonderzahlung für alle Beschäftigten für die Leistungen in der Corona-Pandemie geben. Diese Zahlung soll entweder ausgezahlt, für die tarifliche Altersvorsorge genutzt oder in freie Tage umgewandelt werden können.

Außerdem sollen die Verhandlungen für einen einheitlichen Entgeltrahmentarifvertrag fortgeführt und abgeschlossen werden. Damit soll die Unterscheidung zwischen Löhnen und Gehältern abgeschafft werden, um eine Gleichstellung von qualifizierter gewerblicher Tätigkeit (Löhne) und Angestelltentätigkeit (Gehälter) zu erreichen.

Die zweite Verhandlung findet am 24. und 25. September in Potsdam statt.

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