Deutscher Gewerkschaftsbund

09.03.2018
Tarifticker

Tarifverhandlungen öffentlicher Dienst: Warnstreiks

Vor der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst am 12. und 13. März sind die Beschäftigten dem Streikaufruf der Gewerkschaften GEW und ver.di gefolgt und haben ihre Arbeit für einige Stunden niedergelegt. Gestreikt wurde am Donnerstag und Freitag in den Städten Bremerhaven, Köln, Saarbrücken und Gotha.

Die GEW und ver.di fordern in den aktuellen Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst eine Gehaltserhöhung um sechs Prozent, mindestens aber um 200 Euro.

Die erste Verhandlungsrunde am 26. Februar in Potsdam war aus Sicht der GEW ohne verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber geendet. Daher gibt es jetzt Warnstreiks. Fortgesetzt werden die Verhandlungen am 12. und 13. März in Potsdam.

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