Deutscher Gewerkschaftsbund

01.03.2019
Tarifticker

Öffentlicher Dienst der Länder: 3. Verhandlungsrunde gestartet

In Potsdam läuft seit gestern die 3. Verhandlungsrunde in der Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst der Länder. Hunderte Auszubildende hatten zum Auftakt mit goldenem Konfetti und lauten Sprechchören klar gemacht, was sie wollen: mehr Geld und ihre Übernahme.

Die Gewerkschaften fordern für die rund eine Million Tarifbeschäftigten der Länder unter anderem sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Der Abschluss soll zudem auf rund 2,3 Millionen Beamte und Versorgungsempfänger übertragen werden.

Hier geht es zu den aktuellen Meldungen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Gewerkschaft der Polizei (GdP) und der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di):

zur Meldung der GEW

zur Meldung der GdP

zur Meldung von ver.di


Nach oben

Themenverwandte Beiträge

Artikel
Tarifstreit öffentlicher Dienst der Länder: 10.000 Streikende in Berlin
Am Dienstag, 26.2.2019, wurde der Betrieb zahlreicher Schulen und Kitas in Berlin lahmgelegt. Fast alle staatlichen Schulen waren betroffen und rund die Hälfte der 280 Kitas blieb geschlossen. Mehr als 10.000 Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Sozialpädagoginnen und –pädagogen, Hochschulbeschäftigte und weitere Angestellte des Landes Berlin legten ganztägig ihre Arbeit nieder. weiterlesen …
Artikel
Tarif- und Besoldungsrunde der Länder: Aufruf zu bundesweiten Warnstreiks
Auch die zweite Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst der Länder ist ergebnislos zu Ende gegangen. Nach wie vor lehnen die Arbeitgeber die Lohnforderung pauschal ab. Nun drohen Streiks in Ämtern, Unikliniken und Schulen. Damit wollen die Gewerkschaften ver.di, GdP, GEW und IG BAU den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Sie fordern sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 €. weiterlesen …
Artikel
Sicherheitspersonal an Flughäfen: Warnstreiks am 15. Januar 2019
ver.di ruft die Beschäftigten der Flughafensicherheit in Frankfurt am Main zu Warnstreiks am 15. Januar 2019 auf, da die Arbeitgeber in den aktuellen Tarifverhandlungen immer noch kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt haben. Der erneute Streikaufruf sei notwendig, da der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) nicht auf die vorangegangenen Streiks reagiert hatte. weiterlesen …

Zuletzt besuchte Seiten