Deutscher Gewerkschaftsbund

21.05.2019
Tarifticker

Tarifrunde Banken: Angebot ist Schlag ins Gesicht

Die vierte Verhandlungsrunde für die Beschäftigten bei privaten und öffentlichen Banken endet ergebnislos. In der Nacht zum Dienstag (21. Mai 2019) hatte die Arbeitgeberseite der Gewerkschaft ver.di ein neues Angebot gemacht: Drei Jahre lang im Durchschnitt je 1,16 Prozent. Für ver.di Verhandlungsführer Christoph Meister ist das ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten.

Die gewerkschaft fordert für die rund 200.000 Beschäftigten bei privaten und öffentlichen Banken sechs Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Für Beschäftigte mit einer übertariflichen Bezahlung will ver.di eine entsprechende Dynamisierung der Gehälter durchsetzen. Für Auszubildende fordert die Gewerkschaft eine Erhöhung der Vergütung um 100 Euro.

Im Vorfeld der vierten Verhandlungsrunde hatte ver.di zu bundesweiten Aktionen und Warnstreiks aufgerufen. Damit sollte der Druck für ein in deutlich verbessertes Angebot erhöht werden.

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