Deutscher Gewerkschaftsbund

27.08.2019
Tarifticker

Tarifeinigung in der Schuh- und Sportartikelindustrie

Für die 13.000 Beschäftigten der Schuh- und Sportartikelindustrie gibt es durchschnittlich 5 Prozent mehr Geld. Darauf einigten sich die Gewerkschaft IG BCE und die Arbeitgeber bereits in der ersten Verhandlungsrunde in der Nacht zum 23. August. Sowohl in den unteren Entgeltgruppen als auch bei den Auszubildenden steigen die Einkommen überproportional.

Beine eines Läufers mit Laufschuhen

believeinme33/123RF

Die Beschäftigten von Adidas, Puma, Lloyd und Co. erhalten im Durchschnitt 5 Prozent mehr Geld. In einem ersten Schritt steigen die Einkommen zum 1. Oktober um 3 Prozent, in den unteren Entgeltgruppen (E1 bis E4) um bis zu 4,1 Prozent. Die Auszubildenden bekommen 100 Euro im Monat mehr. Zum Jahresbeginn 2021 gibt steigen die Entgelte um weitere 1,9 Prozent, die Auszubildendenvergütungen um 20 Euro.

Beim Adidas-Konzern wurde zusätzlich erstmals festgeschrieben, dass neben den Entgelten vieler Beschäftigter künftig auch die Auszubildendenvergütungen 9 Prozent über denen der Schuhindustrie liegen.

Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 26 Monaten.

Zur Meldung


Nach oben

Newslet­ter
Anzeige eines Newsletteranzeige in Outlook
DGB
Bestellen Sie die Newsletter des Deutschen Gewerkschaftsbundes.
weiterlesen …

Zuletzt besuchte Seiten