Deutscher Gewerkschaftsbund

26.11.2019

ACE für Höchstgeschwindigkeit 130 km/h

einblick Dezember 2019

Der gewerkschaftsnahe Auto Club Europa (ACE) setzt sich dafür ein, dass auf Autobahnen die bisherige Richtgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern als Höchstgeschwindigkeit festgeschrieben wird. Oberstes Ziel: die Steigerung der Verkehrssicherheit.

Drei köpfige Familie mit Vater, Tochter und Mutter sitzt im Auto und schaut aus dem Fenster

DGB/piksel/123rf.com

Der Auto Club Europa (ACE) setzt sich für eine Höchstgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern auf deutschen Autobahnen ein. Dies hat die 17. Ordentliche Hauptversammlung beschlossen. Bisher gilt dieser Wert als Richtgeschwindigkeit.

Logo Autoclub Europa

Der ACE ist mit 630.000 Mitgliedern Deutschlands zweitgrößter Automobil-Club. Er wurde 1965 von Gewerkschaften im DGB gegründet. 1995 öffnete sich der Club auch für Menschen, die keiner Gewerkschaft angehören. www.ace.de ACE

Der ACE sieht darin eine Möglichkeit, die Verkehrssicherheit zu steigern. Stefan Heimlich, Vorsitzender des Clubs macht klar: „Unfälle können damit vermieden und der Verkehrsfluss verbessert werden. Ein Gewinn für alle Menschen, die mobil sind.“ Darüber hinaus sieht der Auto Club Europa eine Höchstgeschwindigkeit von 130 als Antrieb für die deutsche Automobilindustrie, sich durch Innovationen in die Verkehrssicherheitstechnik im weltweiten Wettbewerb zu behaupten. Auf der Hauptversammlung wurden Stefan Heimlich als ACE-Vorsitzender und Karlheinz Stockfisch als Stellvertreter gewählt.


Nach oben

Themenverwandte Beiträge

Artikel
"Mobilität muss fair gestaltet sein"
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat ein Eckpunktepapier zur Umsetzung der EU-Entsenderichtlinie vorgestellt. "Nach jahrzehntelangem Stillstand bewegt sich endlich etwas", sagt DGB-Vorstand Annelie Buntenbach. Jetzt geht es darum, dass die Verbesserungen auch wirklich bei den Beschäftigten ankommen. weiterlesen …
Artikel
"Lobbypolitik im Sinne der Vermieter endlich beenden!"
Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) will die Mietpreisbremse erneut verschärfen. Das ist "gut und richtig", sagt DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell: "In das Gesetz gehören aber auch Bußgelder, die die Vermieter im Falle von Verstößen zahlen müssen." Außerdem sind mehr Investitionen in den Bau von preisgebundenen Sozialwohnungen nötig. weiterlesen …
Artikel
"Aufhebung von §219a einzig sinnvolle Lösung"
Der DGB fordert die Bundesregierung auf, die Streichung des Paragraphen 219a StGB als Gewissensentscheidung zur fraktionsoffenen Abstimmung zu stellen. "Das wäre ein klares Zeichen gegen rechtspopulistische und antifeministische Kräfte", sagte die stellvertretende Vorsitzende Elke Hannack. weiterlesen …

Zuletzt besuchte Seiten