Deutscher Gewerkschaftsbund

17.01.2020
Tarifticker

Zweite Verhandlungsrunde Systemgastronomie: Weiterhin keine Einigung

Auch die zweite Verhandlungsrunde für die rund 120.000 Beschäftigten in der deutschen Systemgastronomie endete gestern, 16. Januar 2020, ergebnislos. Der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) hat kein verbessertes Angebot über Lohnerhöhungen vorgelegt. Die NGG fordert unter anderem Einstiegslöhne von mindestens 12 Euro pro Stunde. Der nächste Verhandlungstermin ist am 13. und 14. Februar 2020.

Diverses Fast-Food wie Burger und Pizza auf einem Holztablett

DGB/dolgachov/123RF.com

In der zweiten Tarifverhandlung zwischen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und dem Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) haben die Arbeitgeber kein verbessertes Angebot über Lohnerhöhungen vorgelegt. Die Verhandlungen wurden nach zehn Stunden ergebnislos vertagt.

Der stellvertretende Vorsitzende der NGG Freddy Adjan erklärte, dass die Arbeitgeberseite ihr Angebot von der 1. Tarifverhandlung noch einmal unverändert vorgelegt hat und weiterhin Armutslöhne zahlen will. Die NGG bleibe weiterhin bei ihrer Forderung von mindestens 12 Euro pro Stunde.

Bis zum dritten Verhandlungstermin am 13./14. Februar 2020 in Stuttgart werde die NGG in ausgewählten Städten zu Protestkundgebungen bis hin zu Arbeitsniederlegungen aufrufen.

Hintergrund:

Im Bundesverband der Systemgastronomie (Bds) sind die führenden Unternehmen der Branche wie McDonald’s, Burger King, L’Osteria, Starbucks, Nordsee, Tank und Rast, Autogrill und Pizza Hut organisiert.

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