Deutscher Gewerkschaftsbund

27.09.2019
Tarifticker

Tarifabschluss bei Shell: 5,8 Prozent mehr für die Beschäftigten

Die bundesweit 3600 Beschäftigten des Mineralöl- und Erdgasproduzenten Shell bekommen deutlich mehr Geld. In der dritten Verhandlungsrunde haben sich die IG BCE und die Arbeitgeber auf ein deutliches Plus von durchschnittlich 5,8 Prozent geeinigt. Ab dem 1. Oktober steigen die Einkommen um 2,9 Prozent und ab dem 1. Dezember 2020 um weitere 2,9 Prozent.

Tankrüssel in Autotank

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Zusätzlich einigten sich die Tarifparteien, die Anzahl der Ausbildungsplätze für die Jahre 2020 und 2021 auf jeweils mindestens 50 zu erhöhen. Außerdem bekommen die Auszubildenden 150 Euro mehr Urlaubsgeld, also insgesamt 1150 Euro. Die Laufzeit des Tarifvertrags beträgt 29 Monate.

Gut die Hälfte der Shell-Beschäftigten arbeitet in der Rheinland-Raffinerie im Kölner Raum. Rund 1300 Beschäftigte sind in der Firmenzentrale und im Schmierstoffwerk in Hamburg tätig. Kleinere Shell-Standorte befinden sich außerdem in Flörsheim am Main und in Ludwigshafen.

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