Deutscher Gewerkschaftsbund

10.09.2020
Tarifticker

Warnstreik bei der Deutschen Welle in Berlin

Am Donnerstag, den 10. September 2020, sind rund 300 Beschäftigte in den Warnstreik getreten. Grund dafür sind die gescheiterten Tarifverhandlungen für die 1700 Festangestellten und 4000 freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nachdem die Arbeitgeber den Beschäftigten zunächst 6,2 Prozent mehr Geld angeboten haben, sollen die Einkommen jetzt nur um ein Prozent steigen.

Interview mit zwei Personen mit blauen Mikrofon

Colourbox

Rund 300 Beschäftigte sind am Donnerstag den 10. September 2020 in den Warnstreik getreten. Darüber hinaus streikten etliche Beschäftigte, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes im Homeoffice arbeiten. Von 12 bis 14 Uhr musste die Deutsche Welle Programm aus der Konserve senden. Die englischen Nachrichtensendungen, das Flaggschiff der Deutschen Welle, fielen in dieser Zeit aus.

Grund des Streiks ist das Scheitern der Tarifverhandlungen für die 1.700 Festangestellten und 4.000 freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der fünften Verhandlungsrunde. Nachdem die Deutsche Welle zunächst 6,2 Prozent mehr Geld innerhalb einer Laufzeit von 33 Monaten angeboten hatte, nahm sie dies in der vierten Verhandlungsrunde zurück und bot nur noch jeweils ein Prozent jährlich für drei Jahre an.

Die Gewerkschaft ver.di droht mit weiteren Streiks, falls die Deutsche Welle nicht wieder entgegen kommen werde.

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