Deutscher Gewerkschaftsbund

27.03.2019
Stefan Körzell zu Besuch bei Siemens Gamesa

Ausbau der Windenergie muss planbar sein

„Wir brauchen langfristige Rahmenbedingungen für einen ambitionierten Ausbau der erneuerbaren Energien“, so das Fazit von DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell nach seinem Besuch bei Siemes Gamesa Renewable Energy in Cuxhaven.

DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell mit einer DGB-Delegation bei Siemes Gamesa Renewable Energy in Cuxhaven

DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell (hintere Reihe 2. v. r.) mit einer DGB-Delegation zu Besuch bei Siemes Gamesa Renewable Energy in Cuxhaven DGB

Anfang März hat sich Stefan Körzell zusammen mit dem Betriebsrat und Vertretern der IG Metall Küste über die Situation der Produktion vor Ort ein Bild gemacht. Am Standort Cuxhaven produziert Siemens Gamesa mit knapp 1000 Beschäftigten Maschinenhäuser für Windenenergieanlagen auf See.

Nach einer gemeinsamen Betriebsbesichtigung diskutierte Stefan Körzell mit den Kolleginnen und Kollegen über aktuelle Herausforderungen der Energiewende. Der Betriebsrat wies auf die schwierige Auftragslage aus Deutschland hin. Für den Standort Cuxhaven sei es wichtig, dass perspektivisch auch der Zubau in Deutschland an Fahrt aufnehme. „Dass die Sonderausschreibungen für Windenergieanlagen auf See nicht kommen ist Gift für die Branche. Die Bundesregierung muss möglichst schnell den Pfad für den Ausbau erneuerbarer Energien festschreiben und Ausschreibungen planbar auf den Weg bringen!“.


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