Deutscher Gewerkschaftsbund

17.10.2018

Filmtipp: eine Gefangene der Gewalt

einblick Oktober 2018

Dunkel ist es und trist in der ungarischen Provinz. Dunkel und trist ist auch das Leben von Marisch, die im Haushalt von Eta arbeiten muss und das Haus nicht verlassen darf. Die Regisseurin Bernadett Tuza-Ritter hat Marisch eineinhalb Jahre begleitet. Und: Langsam beginnt sich etwas zu ändern im Leben der Haussklavin.

Filmfoto Eine gefangene Frau

Partisan Filmverleih

Dunkel und trist beginnt der Film - und so ist auch das Leben von Marisch, die im Haushalt von Eta arbeiten muss und das Haus nicht verlassen darf. Sie wird körperlich geschlagen und psychisch misshandelt wird. Ihr ganzes Geld, das sie bei ihrer zusätzlichen Arbeit in einer Fabrik verdient, muss sie an die Hausherrin abliefern. Die Regisseurin Bernadett Tuza-Ritter hat Marisch eineinhalb Jahre begleitet und ein außergewöhnliches Porträt einer europäischen Haussklavin gedreht. Marisch könnte jederzeit gehen – sie verdient Geld, mit dem sie Unterkunft und Essen bezahlen könnte. Und doch bleibt sie – seit 10 Jahren schon – in der Abhängigkeit, in die Eta sie mit Gewalt und Abwertung gezwungen hat. Langsam ändert sich jedoch etwas, Marisch schöpft Hoffnung und die Regisseurin begleitet sie behutsam auf diesem Weg.

„A woman captured – eine gefangene Frau“ läuft seit 11. Oktober bundesweit in den Kinos.


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