Deutscher Gewerkschaftsbund

30.07.2019
Tarifticker

Arbeit von uni-assist e.V. als öffentliche Aufgabe anerkennen

Die rund 300 Beschäftigten der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen fordern einen Haustarifvertrag. Damit sollen die Arbeitsbedingungen an die des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst angeglichen werden. Dem 2003 gegründeten Verein mit Sitz in Berlin gehören mehr als 180 deutsche Hochschulen an, für die er Studienbewerbungen aus aller Welt prüft.

Zwei junge Menschen (Mann/Frau), die ausgehängte Stundenpläne betrachten

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Die bei ver.di organisierten Beschäftigten der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen (uni-assist e.V.) fordern einen Haustarifvertrag, mit dem die Arbeitsbedingungen an die des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst angeglichen werden. Dem 2003 gegründeten Verein mit Sitz in Berlin gehören mehr als 180 deutsche Hochschulen an, für die er Studienbewerbungen aus aller Welt prüft.

Etwa 300 Menschen arbeiten für uni-assist e.V.. Mittlerweile sind mehr als 60 Prozent der unbefristet Beschäftigten bei ver.di organisiert. Neben einer Vergütung nach TVöD Bund wollen sie klare Entfristungsregeln, eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit bei Vollzeit auf 38,5 Stunden und verbindliche Jahressonderzahlungen.

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