Deutscher Gewerkschaftsbund

23.09.2020
Tarifticker

Tarifrunde Deutsche Post: Fünf Prozent mehr Geld für die Beschäftigten

In der dritten Runde der Tarifverhandlungen bei der Deutschen Post AG haben sich ver.di und der Arbeitgeber auf ein Tarifergebnis für die bundesweit 140.000 Tarifbeschäftigten geeinigt. Sie bekommen in zwei Stufen insgesamt fünf Prozent mehr Geld. Zusätzlich gibt es eine Einmalzahlung in Höhe von 300 Euro. Betriebsbedingte Kündigungen werden bis zum 31. Dezember 2023 ausgeschlossen.

Briefträger wirft Briefe in Briefkasten

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Zum 1. Januar 2021 steigen die Einkommen um drei Prozent und ab dem 1. Januar 2022 um weitere zwei Prozent. Auszubildende und dual Studierende erhalten zum 1. Januar 2021 50 Euro mehr pro Monat. Zum 1. Januar 2022 erhöhen sich die Vergütungen um weitere 40 Euro.

Zur Würdigung des Engagements in den letzten Monaten während der Corona-Pandemie erhalten die Beschäftigten eine Einmalzahlung in Höhe von 300 Euro. Teilzeitbeschäftigte mit einer Wochenarbeitszeit über der Hälfte der Wochenarbeitszeit einer Vollzeitkraft erhalten ebenfalls die volle Einmalzahlung in Höhe von 300 Euro. Teilzeitbeschäftigte mit einer Wochenarbeitszeit bis einschließlich der Hälfte der Wochenarbeitszeit einer Vollzeitkraft erhalten einmalig 150 Euro.

Zudem wird die Postzulage für Beamte bis zum 31. Dezember 2022 fortgeschrieben.

Zur ver.di-Pressemitteilung


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