Deutscher Gewerkschaftsbund

08.02.2019
Tarifticker

Tarif- und Besoldungsrunde der Länder: Aufruf zu bundesweiten Warnstreiks

Auch die zweite Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst der Länder ist ergebnislos zu Ende gegangen. Nach wie vor lehnen die Arbeitgeber die Lohnforderung pauschal ab. Nun drohen Streiks in Ämtern, Unikliniken und Schulen. Damit wollen die Gewerkschaften ver.di, GdP, GEW und IG BAU den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Sie fordern sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 €.

ver.di fordert für die Tarifbeschäftigten und Auszubildenden im öffentlichen Dienst der Länder (ohne Hessen) Verbesserungen von sechs Prozent, mindestens aber eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 200 € sowie zusätzlich 300 € für die Pflegebeschäftigten. Insgesamt sind von der Tarif- und Besoldungsrunde über 3,3 Millionen Menschen betroffen.

ver.di führt die Tarifverhandlungen als Verhandlungsführerin mit den DGB-Gewerkschaften GdP, GEW und IG BAU sowie in einer Verhandlungsgemeinschaft mit dem dbb beamtenbund und tarifunion. Die dritte Runde findet am 28. Februar/1. März 2019 statt.

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