Deutscher Gewerkschaftsbund

15.01.2019
Tarifticker

Sicherheitskräfte an acht Flughäfen im Warnstreik

Am heutigen Dienstag, 15. Januar 2019, sind auf den Flughäfen Frankfurt/Main, Hannover, Bremen, Hamburg, München, Leipzig/Halle, Dresden und Erfurt seit den frühen Morgenstunden Beschäftigte privater Sicherheitsunternehmen in den Warnstreik getreten. Grund für die Arbeitsniederlassungen sind die bislang erfolglosen Tarifverhandlungen zwischen dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) und ver.di.

Die Streiks stehen im Zusammenhang mit bislang vier erfolglosen bundesweiten Tarifverhandlungen zwischen dem BDLS und ver.di. Die Arbeitgeber hatten in der letzten Verhandlungsrunde am 20./21. Dezember 2018 ihr Angebot für eine Entgelterhöhung lediglich von 1,8 auf 2,0 Prozent pro Jahr bei einer zweijährigen Vertragslaufzeit erhöht. Die Lohnanpassung für ostdeutsche Bundesländer soll erst nach fünf Jahren beendet sein. Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung des Stundenlohns im Bereich der Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrolle auf 20 Euro brutto. Das bislang vorliegende Angebot der Arbeitgeber beläuft sich auf eine Erhöhung von rund 40 Cent.

Die Verhandlungen werden am 23. Januar 2019 in Berlin fortgesetzt.

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