Deutscher Gewerkschaftsbund

29.11.2019
Fridays for Future

"Klimaschutz geht nur sozial gerecht"

"Klima- und Umweltschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, ein gigantisches Projekt für alle", sagte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann heute auf der Großdemonstration von "Fridays for Future" in Berlin. "Und gemeinsam ist uns klar: Klimaschutz geht nur sozial gerecht!"

Zwei Männchen aus Holz Hand in Hand vor grünem Hintergrund

DGB/van Kruk/123rf.com

"Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wissen, egal ob in der Fabrik am Fließband, im Kaufhaus, in den öffentlichen Verwaltungen oder in den Ingenieurbüros, dass es nur auf einem gesunden Planeten dauerhaft gute Arbeit geben wird", so Hoffmann. "Deshalb drängen die Gewerkschaften auf mehr Tempo beim Klimaschutz. Intelligent gemacht liegt darin eine Riesenchance für unsere Wirtschaft und für unsere Industrie. Eine Zukunft mit guter Industrie- und Dienstleistungsarbeit mit fairen Löhnen. Deshalb engagieren sich Gewerkschaften in Deutschland und weltweit für Klimaschutz, für eine gesunde Umwelt und für einen sozial gerechten Strukturwandel."

Zukunftsinvestitionen statt "Schwarzer Null" und Schuldenbremse

"Dafür brauchen wir ein ambitioniertes Zukunftsinvestitionsprogramm zur sozial-ökologischen Modernisierung unseres Landes", forderte Hoffmann. "Gift sind dagegen eine restriktive Haushaltspolitik, die 'Schwarze Null' und die Schuldenbremse. Wir brauchen massive finanzielle Anstrengungen für mehr Klima- und Umweltschutz."


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