Deutscher Gewerkschaftsbund

07.09.2020
Tarifticker

33,9 Prozent mehr Lohn bis 2025 bei Rotkäppchen

Die Beschäftigten der Sektkellerei Rotkäppchen in Freyburg (Sachsen-Anhalt) erhalten ein deutliches Lohnplus. In mehreren Stufen steigen die Entgelte bis zum Juli 2025 um insgesamt 33,9 Prozent. Mit dem Tarifabschluss wird der bestehende Lohnunterschied zum westdeutschen Standort in Hessen fast komplett abgebaut. Für die Facharbeitergruppe steigt der Bruttomonatslohn um 819 € Euro auf 3263 €.

Mehrere Sektflaschen der Sektkellerei Rotkäppchen

DGB/Ralf Steinle

Die NGG in Ostdeutschland führt in vielen Betrieben der Ernährungswirtschaft Ost seit einigen Monaten Arbeitskämpfe zum Abbau noch bestehender Lohnunterschiede zwischen Ost und West. „Wir haben den Einstieg in die dringende Angleichung der Löhne zwischen Ost und West geschafft. Es geht hier um Gerechtigkeit und auch um die Abschaffung von Entgelten, die zur Altersarmut führen. Das ging nur, weil die Beschäftigten sich mit sehr eindrucksvollen Streiks zu Wort gemeldet haben“, erklärt Uwe Ledwig, Vorsitzender des Landesbezirks Ost der NGG und Verhandlungsführer. 

Die Gewerkschaft hat in Sachsen-Anhalt bereits mehrere Tarifabschlüsse erzielt. Unter anderem bei Homann Feinkost in Rogätz, beim Müsli- und Riegel-Hersteller DE-VAU-GE in Tangermünde und für die Beschäftigten des LIDL-Getränkeherstellers MEG in Leißling, Jessen und Roßbach.

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