Deutscher Gewerkschaftsbund

17.04.2020
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IG Metall fordert mehr Kurzarbeitergeld

Kurzarbeit bedeutet bis zu 40 Prozent weniger Geld für betroffene Beschäftigte. In vielen Betrieben zahlt der Arbeitgeber etwas dazu – jedoch nur dort, wo IG Metall und Betriebsräte eine starke Position haben. Die IG Metall fordert mehr Unterstützung für Kurzarbeiter von Arbeitgebern und Politik.

Über 700 000 Betriebe haben mittlerweile bundesweit Kurzarbeit beantragt. Im Organisationsbereich der IG Metall sind zwei Drittel der Betriebe betroffen. In 60 Prozent davon haben IG Metall und Betriebsräte durchgesetzt, dass der Arbeitgeber den Beschäftigten eine Aufstockung auf ihr Kurzarbeitergeld bezahlt. In rund 56 Prozent dieser Betriebe gibt es über 80 Prozent vom Netto, in 29 Prozent der Betriebe sogar über 90 Prozent – statt der gesetzlichen 60 Prozent (67 Prozent mit Kindern).

Aufzahlungen auf das Kurzarbeitergeld gibt es vor allem dort, wo die IG Metall viele Mitglieder und starke Betriebsräte im Betrieb hat, nicht nur bei den großen Industriebetrieben, sondern auch im Handwerk und bei Dienstleistern.

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