Deutscher Gewerkschaftsbund

Von Amtsangemessenheit bis Zulagenwesen

Besoldung

Taschenrechner, Stift und Zettel mit Berechnung

DGB/ste

Das Verhältnis der Beamt:innen zu ihrem Dienstherrn unterscheidet sich in entscheidenden Punkten von einem „normalen“ Arbeitsverhältnis. Während dieses auf einem privatrechtlichen Arbeitsvertrag beruht, ist das Beamtenverhältnis öffentlich-rechtlicher Natur und grundsätzlich gesetzlich geregelt. Das gilt auch für das Einkommen der Beamt:innen, welches in den Besoldungsgesetzen des Bundes und der Länder festgelegt ist. Im Gegensatz dazu sind für die Entlohnung der Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst alleine Arbeitgeber und Gewerkschaften mit der ihnen zukommenden Tarifhoheit zuständig.

Die Föderalismusreform

Seit der "Föderalismusreform I "  im Jahr 2006 können die Länder die Besoldung ihrer Beamt:innen selbständig gesetzlich regeln. Hat ein Bundesland von dieser Gesetzgebungskompetenz bisher keinen Gebrauch gemacht, so gilt dort laut Grundgesetz (Artikel 125a  Abs. 1)  weiterhin das Bundesbesoldungsgesetz in der Fassung bis zum 31. August 2006.

Kernbestandteil der Besoldung ist das Grundgehalt. Dieses richtet sich nach dem vom Dienstherrn verliehenen statusrechtlichen Amt.  Welches Amt welcher Besoldungsgruppe zugeordnet wird, ist in der jeweiligen Besoldungsordnung (A, B, C bzw. W) zu finden. Die Höhe des Grundgehalts kann der Besoldungstabelle (A, B, C bzw. W sowie R) zum Besoldungsgesetz entnommen werden.

Zur Besoldung gehören neben dem Grundgehalt:

  • Zulagen
  • der Familienzuschlag
  • Vergütungen
  • Auslandsdienstbezüge
  • Anwärterbezüge
  • jährliche Sonderzahlungen
  • vermögenswirksame Leistungen

Welche Bezüge ein Beamter erhält richtet sich nach dem konkreten Einzelfall.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Mitgliedsgewerkschaften des öffentlichen Dienstes fordern:

Tarifverhandlungen für Bund, Länder und Kommunen müssen zeitgleich und gemeinsam geführt werden. Die Tarifergebnisse müssen anschließend zeit- und wirkungsgleich auf die Besoldung der Beamt:innen in Bund, Ländern und Kommunen übertragen werden. Der DGB als beamtenpolitische Spitzenorganisation ist als Verhandlungspartner – gerade auch angesichts der individual- und kollektivrechtlichen Begrenzungen des Beamtenrechts – wirksam zu beteiligen.
































































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  1. Alle zusammen für mehr Geld
  2. Besoldung: Bundesbeamt*innen müssen 2022 keinen Widerspruch einlegen
  3. Tarifrunde Bund und Kommunen
  4. Verfassungskonforme Alimentation
  5. Besoldungsrunden Länder und Kommunen 2022/2023
  6. Wir sind nur gemeinsam stark
  7. Wie geht es mit der Besoldung weiter?
  8. Öffentlicher Dienst der Länder: Tarifverhandlungen abgeschlossen
  9. Die Warnstreikwelle rollt
  10. Öffentlicher Dienst der Länder: Auftakt der Tarifverhandlungen
  11. Tarifrunde Länder: 5 Prozent für die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst
  12. „Was mir Sorge bereitet, sind die mittlerweile sehr großen Besoldungsunterschiede zwischen den Ländern"
  13. DGB-Besoldungsreport 2021: Politik im Reparaturmodus
  14. Vorbildliches Signal des Bundesinnenministeriums
  15. Besoldungsanpassung 2021/2022 beschlossen
  16. Bundesbesoldung: Anpassungsgesetz 2021/2022 auf dem Weg
  17. Beamtinnen und Beamte erhalten Corona-Sonderzahlung 2020
  18. Dynamik in der Einkommensentwicklung der BeamtInnen
  19. Tarifrunde Bund und Kommunen: 4,8 Prozent, mindestens 150 Euro!
  20. 4,8 % für die Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen
  21. Zur Alimentation kinderreicher Beamtenfamilien
  22. Karlsruhe konkretisiert Rechtsprechung zur amtsangemessenen Besoldung
  23. Bund und Kommunen: Gewerkschaften beschließen Kündigung der Entgelttabellen
  24. Nachwuchsgewinnung im öffentlichen Dienst – Vorbereitungsdienst besser bezahlen!
  25. Besoldung: Bundestag verabschiedet Modernisierungsgesetz
  26. Modernisierung Besoldungsrecht: Anhörung im Innenausschuss des Bundestages
  27. Besoldung: Familienzuschlag wird nicht reformiert
  28. Die Besoldungsrunden der Länder und Kommunen
  29. Besoldung auf dem Prüfstand: Einige Länder müssen nachsteuern
  30. Besoldungsstrukturenmodernisierungs-Gesetz: Viel Schatten, wenig Licht
  31. Besoldung: Entwurf eines Modernisierungsgesetzes liegt vor
  32. Tarifrunde der Länder 2019 - Gewerkschaften fordern: mindestens 200 Euro mehr
  33. Hannack fordert Dialog zu Wochenarbeitszeit und Zulagen
  34. Besoldungsrunde Bund 2018-2019-2020: Gesetzentwurf liegt vor
  35. Öffentlicher Dienst: Besoldungspolitik nach Kassenlage
  36. DGB begrüßt Plus auch für Bundesbeamte
  37. Gewerkschaften fordern: mindestens 200 Euro mehr
  38. Bundesbeamte: Übertragung des Tarifergebnisses erreicht
  39. Urteil: Ämterbündelung mit Grundgesetz vereinbar
  40. Richter-Besoldung: Gerechtes Einkommen per Gerichtsurteil?
  41. Bundesverwaltungsgericht: Urteil zu Beamten-Besoldung nach Alter
  42. Beamte: Übernahme von Tarifergebnissen muss Standard werden
  43. DGB begrüßt Urteil des EuGH zur altersdiskriminierenden Besoldung
  44. Öffentlicher Dienst: Tarifabschluss wird auf BeamtInnen des Bundes übertragen
  45. DGB Besoldungsreport: 18,5 Prozent – Tendenz steigend
  46. Tarif- und Besoldungsrunde 2014: Gemeinsam für gute Ergebnisse
  47. Beamtenbesoldung: Keine Entscheidungen nach Gutsherrenart
  48. Besoldung folgt Tarif? Keine Selbstverständlichkeit mehr
  49. Beamtengehälter: Spar- statt Besoldungsrunde?
  50. DGB will einheitliche Besoldung für Beamte in Bund und Ländern
  51. Entwurf eines Bundesbesoldungs- und -versorgungsanpassungsgesetzes (BBVAnpG 2012/2013)
  52. Gewerkschaften beweisen Verhandlungsstärke im öffentlichen Dienst
  53. Auswirkungen des BAG-Urteils zur Urlaubsstaffel des TVöD auf die Beamtinnen und Beamten
  54. DGB begrüßt Urteil zur hessischen Professorenbesoldung
  55. Verfassungsmäßigkeit der Professorenbesoldung des Landes Hessen
  56. Altersdiskriminierung: BAT verstößt gegen europäisches Recht
  57. DGB begrüßt zügige Besoldungsanpassung für Beamte und übt Kritik an Nullrunde für Pensionäre
  58. Stellungnahme zur Anhörung: Gesetzentwurf zur Unterstützung der Fachkräftegewinnung im Bund
  59. Frauen im Staatsdienst finanziell benachteiligt
  60. Knut Rexed: "Moderne Verwaltung braucht ein flexibleres System"
  61. Bayern will bessere Beförderungsmöglichkeiten für Beamte
  62. Weiterhin Besoldungskürzungen für Bundesbeamte geplant