Deutscher Gewerkschaftsbund

30.11.2017
Tarifticker

Tarifabschluss für Versicherungsangestellte im Außendienst erzielt

Ver.di und der Arbeitgeberverband Versicherungen (AGV) haben ein Verhandlungsergebnis für die rund 37.000 Außendienstangestellten erzielt. Die beiden Tarifparteien einigten sich für die Beschäftigten auf eine Erhöhung der Gehälter von insgesamt 4,4 Prozent in drei Stufen. Die erste Erhöhung erfolgt zum 1. Januar 2018 um bis zu zwei Prozent.

blonde Versicherungsverkäuferin im Beratungsgespräch mit einem Mann

DGB/imagesbavaria/123rf.com

Die Erhöhungen beziehen sich auf die Mindesteinkommen und alle weiteren im Tarifvertrag geregelten Gehaltsbestandteile. Zum 1. Januar 2018 erfolgt eine erste Erhöhung der einzelnen Komponenten zwischen 1,5 Prozent und zwei Prozent. In der nächsten Erhöhungsstufe zum 1. November 2018 steigen die Einkommenskomponenten zwischen 1,2 Prozent und 1,4 Prozent. Eine weitere Erhöhung zum 1. November 2019 liegt durchschnittlich bei einem Prozent.

Damit habe ver.di einen Abschluss erreicht, der deutlich über dem ersten Angebot der Arbeitgeber liege, das die Gewerkschaft in der ersten Verhandlungsrunde als nicht verhandlungsfähig abgelehnt hatte, sagte ver.di-Verhandlungsführerin Martina Grundler.

Hintergrund:

Die Verhandlungen für die Außendienstangestellten waren im Dezember 2016 abgebrochen worden, nachdem die Arbeitgeber ein für ver.di nicht verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt hatten.

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