Deutscher Gewerkschaftsbund

29.10.2015
Wohngeld- und Mietenbericht

Körzell: Bezahlbaren Wohnraum für alle schaffen

Bezahlbarer Wohnraum bleibt Mangelware. Das ergab der der Wohngeld- und Mietenbericht des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell drängt darauf, besonders für einkommenschwache Familien und Flüchtlinge Wohnraum zu schaffen.

Wohnungen

DGB(Best-Sabel)

„Nur durch einen Mix aus verstärkten Investitionen in den Mietwohnungsbau, bessere Abschreibungsmöglichkeiten und vor allem eine Wiederbelebung des öffentlich geförderten sozialen Wohnungsbaus wird es gelingen, den aktuellen Herausforderungen gerecht zu werden", sagte das DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell. Bezahlbarer Wohnraum müsse jetzt besonders für einkommensschwache Familien und für Flüchtlinge geschaffen werden, denn: "Pro Jahr werden 400.000 bis 450.000 Neubauwohnungen benötigt, um den Mangel zu beseitigen“, so Körzell.

Darüber hinaus fordert der DGB:

  • Hunderttausend neue preis- und belegungsgebundene Wohnungen jährlich, um auslaufende Sozialbindungen auszugleichen.
  • Deutlich mehr Investitionen in den Mietwohnungsbau. Die Abschreibungsmöglichkeiten müssen auf 4 Prozent erhöht werden.
  • Für die energetische Sanierung des aktuellen Gebäudebestandes eine bessere finanzielle Förderung und vor allem verlässliche politische Rahmenbedingungen, die Bauherren und Mietern Planungssicherheit bieten.
  • Die Bemessungszeiträume der Mietspiegel sollten von 4 auf 10 Jahre verlängert werden, um die Mieter wirksam vor Wucher zu schützen.

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