Deutscher Gewerkschaftsbund

20.02.2019
Tarifticker

Luftsicherheitskräfte: Tarifvertrag soll nachverhandelt werden

Der neue Tarifvertrag für die 23.000 Beschäftigten im Bereich der Sicherheit an deutschen Flughäfen wird noch einmal mit Vertretern des Bundesverbandes der Luftsicherheitsunternehmen beraten. Die Arbeitgeberseite erklärte sich zu neuen Gesprächen mit der Gewerkschaft ver.di bereit. Die Termine dafür sollen im März stattfinden.

Der Entgelttarifvertrag für die 23.000 Beschäftigten im Bereich der Sicherheit an deutschen Flughäfen sollte eigentlich am 1. März 2019 in Kraft treten. Bei einer Mitgliederbefragung der Gewerkschaft ver.di haben 55 Prozent der teilnehmenden Mitglieder dem neuen Vertrag nicht zugestimmt. Deshalb muss nun nachverhandelt werden.

Zur Meldung


Nach oben

Themenverwandte Beiträge

Artikel
Verhandlungen bei Lufthansa-Tochter LGW: ver.di startet Beschäftigtenbefragung
Auch die vierte Verhandlungsrunde für die 400 Kabinenbeschäftigten der Lufthansa Tochter Luftfahrtgesellschaft Walter (LGW), blieb ohne Ergebnis. Daher hat ver.di jetzt eine Tarifbefragung unter den Beschäftigten gestartet, um ihre Anliegen mit Nachdruck in die Verhandlungen einzubringen. ver.di fordert einen Tarifvertrag sowie Verbesserungen der Vergütung und der Einsatzbedingungen. weiterlesen …
Artikel
ver.di setzt erstmals Tarifverträge und deutsches Arbeitsrecht bei Ryanair durch
ver.di und Ryanair haben nach langwierigen Verhandlungen erstmals Tarifverträge zu Entgelt, Arbeitsbedingungen und Sozialplanregelungen unterzeichnet. Der Tarifvertrag gilt für die rund 1.100 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter bei Ryanair in Deutschland sowie die bei Ryanair angestellten Beschäftigten und auch die Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer. weiterlesen …
Artikel
Druckindustrie: Tarifverhandlungen ohne Einigung
Am Donnerstag, 22.11.2018, ist die fünfte Verhandlungsrunde für die rund 134.000 Beschäftigten der Druckindustrie ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) wollte einen Lohn- und Gehaltsabschluss nur zustimmen, wenn im Gegenzug tarifliche Zuschläge gesenkt und die Arbeitszeit ohne Lohnausgleich verlängert würden. Das lehnt ver.di ab. weiterlesen …

Zuletzt besuchte Seiten