Deutscher Gewerkschaftsbund

10.10.2019
Tarifticker

Tarifrunde Postbank: Tarifergebnis erzielt

Nach vier schwierigen Verhandlungsrunden haben sich die Gewerkschaft ver.di und die Postbank auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Ab November 2019 steigen die Gehälter um 3 Prozent und ab Januar 2021 um weitere 1,75 Prozent. Für Beschäftigte des Postbankfilialvertriebes und der Postbank Direkt erhöhen sich die Gehälter in der zweiten Stufe um mindestens 110 Euro.

Postbankzentrale Berlin

DGB/mikewaters/123rf.com

Im Tarifkonflikt mit der Postbank hat ver.di ein Tarifergebnis mit deutlichen Gehltssteigerungen erzielt. "Nach vier komplizierten Verhandlungsrunden haben wir ein Ergebnis, das im Gesamtpaket zu spürbaren Verbesserungen der Arbeits- und Einkommensbedingungen führt", sagte ver.di-Verhandlungsführer Jan Duscheck. "Möglich war das nur, weil sich Tausende Kolleginnen und Kollegen an Streiks beteiligt hatten."

Die Tarifparteien einigten sich auf eine Erhöhung der EInkommen ab dem 1. November 2019 um 3 Prozent und ab Januar 2021 um weitere 1,75 Prozent. Für Beschäftigte des Postbankfilialvertriebes und der Postbank Direkt erhöhen sich die Gehälter in der zweiten Stufe um mindestens 110 Euro. Jede/r Beschäftigte hat ein Wahlrecht, ob die Gehaltserhöhungen in Geld oder in Freizeit realisiert werden.  Zudem wurde der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen um zwei Jahre verlängert, er gilt nun bis zum 30. Juni 2023.

Das Tarifergebnis muss jetzt noch von den ver.di-Mitgliedern in einer Urabstimmung bestätigt werden. Die ver.di-Tarifkommission hat dem Ergebnis einstimmig zugestimmt und empfiehlt den Mitgliedern die Annahme.

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