Deutscher Gewerkschaftsbund

19.01.2021
Tarifticker

Maler- und Lackiererhandwerk: Tarifabschluss 2021

Die IG BAU hat für die Beschäftigten einen neuen Tarifvertrag abgeschlossen. Der Bundesecklohn steigt um 2,1 Prozent in Westdeutschland und um 2,2 Prozent in Ostdeutschland. Des Weiteren steigt der Branchenmindestlohn auf 13,80 Euro für gelernte Arbeitskräfte und für ungelernte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf 11,40 Euro. Zusätzlich gibt es eine Corona-Prämie in Höhe von 330 Euro.

junge Malerin streicht mit dem Pinsel in einer Wohnung um ein Fenster herum

DGB/Kurhan/123rf.com

Bundesecklohn steigt ab dem 1. Mai 2021

Ab dem 1. Mai 2021 steigt der Bundesecklohn bei den Beschäftigten im Maler- und Lackiererhandwerk. In Westdeutschland (ohne Berlin) erhöht er sich um 2,1 Prozent auf 17,51 Euro und in Ostdeutschland (inklusive Berlin) um 2,2 Prozent auf auf 16,88 Euro pro Stunde.

Corona-Prämie

Mit der Lohnabrechnung für den April 2021 bekommen die Beschäftigten eine steuer- und sozialabgabenfreie Prämie in Höhe von 330 Euro gezahlt.

Höhere Ausbildungsvergütungen zum nächsten Lehrjahr

Die Ausbildungsvergütungen erhöhen sich ab 1. August 2021 bis 1. August 2022 in zwei Stufen. Im ersten Jahr steigen die Ausbildungsvergütungen in allen drei Ausbildungsjahren um 30 Euro pro Monat. Ab August 2022 gibt es im ersten Ausbildungsjahr weitere 30 Euro pro Monat mehr und in den Ausbildungsjahren zwei und drei weitere 35 Euro pro Monat mehr.

Branchenmindestlohn steigt

Ab dem 1. Mai 2021 steigt auch der Branchenmindestlohn für die MalerInnen und LackiererInnen. Für Glernte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und Gesellen gibt es dann 13,80 Euro pro Stunde. Für Unglernte Arbeitskräfte beträgt der Mindestlohn dann 11,40 Euro pro Stunde.

Bis zum 27. Januar 2021 müssen beide Seiten  dem Verhandlungsergebnis noch zustimmen.

Zur Meldung der IG BAU


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