Deutscher Gewerkschaftsbund

26.01.2017
Tarifticker

Tarifverhandlungen Öffentlicher Dienst: Tausende im Streik

4.000 Streikende gingen in Berlin für ihre Forderungen auf die Straße. Auch in Bremen, Bremerhaven, Mainz und Magdeburg rollte die erste Warnstreikwelle los. Am 30. Januar gehen die Tarifverhandlungen der Länder in die zweite Verhandlungsrunde.

Vor der am Montag, 30. Januar beginnenden zweiten Verhandlungsrunde der Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst der Länder haben Erzieherinnen und Erzieher sowie weitere Pädagoginnen und Pädagogen aber auch Lehrkräfte mit Warnstreiks Druck gemacht. Knapp 4.000 Beschäftigte waren allein in Berlin dem Aufruf von GEW und ver.di zum Warnstreik gefolgt. Auch in Bremen, Bremerhaven, Mainz und Magdeburg gingen die Beschäftigten auf die Straße, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Die zweite Runde der Tarifverhandlungen findet am 30. und 31. Januar in Potsdam statt. Verhandelt wird für rund eine Million Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder. Die rund 200.000 angestellten Lehrkräfte bilden davon die größte Berufsgruppe.

Zur Meldung


Nach oben

Themenverwandte Beiträge

Artikel
Luftsicherheit: ver.di zweifelt am Einigungswillen der Arbeitgeber
Nach der dritten Tarifverhandlungsrunde für die rund 23.000 Beschäftigten im Bereich der Sicherheit an deutschen Flughäfen, am 5. Dezember 2018, zweifelt ver.di an den Einigungswillen des Bundesverbands der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS). Die vom BDLS angebotene Lohnerhöhung um 1,8 Prozent sei unter der Inflationsrate, kritisiert ver.di. Die nächste Verhandlung startet am 20. Dezember. weiterlesen …
Artikel
Tarifabschluss Gartenbau Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Hessen: 8,6 Prozent mehr Geld
Die Tarifvertragsparteien im Gartenbau in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Hessen einigten sich auf ein deutliches Plus bei den Löhnen und Gehältern für die Beschäftigten. Vorab werden alle Lohn- und Gehaltsgruppen um drei Prozent erhöht. Ab dem 1. Oktober 2018 steigen die Einkommen um 3,1 Prozent und ab 1. Mai 2019 um weitere 2,5 Prozent. weiterlesen …
Artikel
DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee: Forderungen beschlossen
Die gemeinsame Tarifkommission von EVG und ver.di fordert für die Einkommensrunde 2018/2019 eine lineare Entgelterhöhung um vier Prozent sowie für weitere 2,6 Prozent das EVG-Wahlmodell. Demnach können die Beschäftigten selbst wählen, ob sie 2,6 Prozent mehr Geld oder sechs Tage mehr Urlaub oder eine Stunde Arbeitszeitverkürzung haben möchten. weiterlesen …

Zuletzt besuchte Seiten