Deutscher Gewerkschaftsbund

09.04.2020
Tarifticker

Prämien für Beschäftigte im Lebensmittelhandel

Nachdem die Gewerkschaft ver.di Prämien für die Beschäftigten im Lebensmittelhandel gefordert hatte, gaben erste Supermarktketten bekannt, ihren Beschäftigten für die Mehrarbeit während der Corona-Krise eine Extra-Prämie zahlen zu wollen. Nach der Krise wird im Handel zudem über generell höhere Löhne verhandelt werden müssen.

Verkäuferin Supermarkt

Colourbox.de

Bereits am 24. März, nachdem ver.di Prämien auch für die Beschäftigten im Lebensmittelhandel gefordert hatte, gaben die Supermarktketten Rewe und Aldi bekannt, ihren Beschäftigten für die Mehrarbeit während der Corona-Krise eine Extra-Prämie zahlen zu wollen.

Bei Rewe beispielsweis erhalten Vollzeitbeschäftigte in den Monaten März und April eine 200-Euro-Prämie, in Teilzeit Beschäftigte eine jeweils anteilige Prämie, Marktleiter bekommen 400 Euro und geringfügig Beschäftigte 50 Euro. Die Bonuszahlung werde als Guthaben auf die Mitarbeiterkarten gebucht. Das habe den Vorteil, dass der Betrag den Beschäftigten praktisch als Netto-Zahlung zugute komme. Und ohnehin hatte Bundesfinanzminister Olaf Scholz, SPD, angekündigt, dass alle Prämienzahlungen bis zu 1.500 Euro steuerfrei bleiben sollen.

Weitere Supermarktketten und Lebensmittelhändler haben ebenfalls bekanntgegeben, ihren Mitarbeiterinnenn und Mitarbeitern Prämien auszuzahlen.

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