Deutscher Gewerkschaftsbund

11.11.2020
Tarifticker

Erste Tarifabschlüsse im Nahverkehr

Für die Beschäftigten der Unternehmen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) hat ver.di erste Tarifergebnisse erzielt. In Sachsen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern wurde bereits eine Corona-Prämie durchgesetzt. Die Verhandlungen in anderen Bundesländern stehen noch an. Darüber hinaus fordert ver.di weitere Verbesserungen sowie einen bundesweiten Rahmentarifvertrag.

Weißer Lininienbus

DGB/Yuri Bizgajmer/123rf.com

In Sachsen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen konnte ver.di höhere Jahressonderzahlungen vereinbaren. In Sachsen steigen zusätzlich die Entgelte deutlich und die Zahl der Urlaubstage erhöht sich auch. In Baden-Württemberg gibt es Entlastungstage.

Bei den ersten vorliegenden Tarifergebnissen in Sachsen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern konnte die Gewerkschaft eine Corona-Prämie durchsetzen. Weitere Verhandlungen in anderen Bundesländern stehen in den nächsten Tagen noch an.

Diese reicht aber nicht allein aus, um die Berufe im ÖPVN dauerhaft aufzuwerten. Die Arbeit im ÖPNV muss attraktiver werden. Deshalb will ver.di mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) über einen bundesweiten Rahmentarifvertrag verhandeln. Doch die VKA weigert sich bsiher noch.

Aber ver.di lässt nicht locker und geht weiter erste Schritte für ein einheitliches Niveau. So wurden die Verhandlungen in den Ländern um bundesweite Forderungen ergänzt.

Zur ver.di Meldung

 


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