Deutscher Gewerkschaftsbund

14.10.2020
Tarifticker

Erste Tarifverhandlung für Beschäftigte ostdeutscher Molkereien ohne Ergebnis

Die erste Tarifverhandlung endete am 14. Oktober ohne Ergebnis. Die Arbeitgeberseite, der Milchindustrie-Verband (MIV), hat der NGG eine Lohnerhöhung von 1,8 Prozent und eine nicht näher bezifferte mögliche Corona-Prämie angeboten. Die Gewerkschaft lehnte das Angebot ab. Sie fordert 200 Euro mehr Geld für die Beschäftigten und für Auszubildende 100 Euro. Mehr.

Milchbauer mit Milchkanne in der Hand und stehet im Kuhstall neben einer Kuh

DGB/visionsi/123rf.com

In der Milchwirtschaft Ost arbeiten insgesamt ca. 7.500 Beschäftigte. Über die letzten Jahre wuchs der Umsatz der Branche in den neuen Bundesländern kontinuierlich und liegt bei circa 5 Milliarden Euro jährlich. Im ersten Halbjahr 2020 und während der Corona-Krise war das Wachstum sogar noch stärker ausgeprägt als im Vorjahr. So wurde 0,5 Prozent mehr Milch verarbeitet als im Vorjahreszeitraum, bei Käse waren es sogar 3,4 Prozent mehr.

Zum Tarifgebiet der Milchwirtschaft Ost gehören 11 Betriebe. Von Milch über Quark und Joghurt werden alle für den Lebensmittelhandel üblichen Milchprodukte verarbeitet und hergestellt.

Zur Meldung der NGG


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