Deutscher Gewerkschaftsbund

13.08.2013

IWF-Bericht bestätigt: Deutschland braucht höhere Löhne und Investitionen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) empfiehlt in seinem aktuellen Länderbericht eine Stärkung der Binnennachfrage in Deutschland. Deshalb fordert DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki höhere Reallöhne. Ein gesetzlicher Mindestlohn von mindestens 8,50 € und die Eindämmung des Niedriglohnsektors könnten das Lohnniveau stabilisieren und Nachfrage im Inland schaffen.

„Selbst der neoliberale IWF hat erkannt, dass Deutschland seine Binnenwirtschaft stärken muss. Er fordert höhere Reallöhne und eine Aufweichung des staatlichen Sparkurses.

Die Bundesregierung muss jetzt handeln: Ein gesetzlicher Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro und die Eindämmung des Niedriglohnsektors würden das Lohnniveau stabilisieren und kaufkräftige Nachfrage schaffen. Mit einer sofortigen Ausweitung staatlicher Investitionen müssen endlich die verrottende Infrastruktur in Deutschland saniert und die öffentlichen Angebote für Bürgerinnen und Bürger modernisiert werden. Das würde unsere Wirtschaft langfristig stabilisieren und unabhängiger von der weltwirtschaftlichen Entwicklung machen.“   


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