Deutscher Gewerkschaftsbund

13.05.2020
Tarifticker

Tarifrunde für das Bauhauptgewerbe: IG BAU fordert bezahlte Wegezeiten und Einkommensplus

Die IG BAU hält an ihren Forderungen für die anstehenden Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe fest. Neben 6,8 Prozent mehr Lohn fordert sie für die 850.000 Beschäftigten einen Kündigungsschutz in der Krise. „Am Bau gibt es keinen Einbruch durch Corona. Die Auftragsbücher sind voll und es wird flächendeckend gearbeitet“, sagt IG BAU Vorstand Carsten Burckhardt und bekräftigt damit die Forderungen.

Bauarbeiter mit orangefarbenem Bauhelm  befestigt ein Gitter auf einer Baustelle

Colourbox.de

Die Tarifverhandlungen waren ursprünglich für den 19. März 2020 geplant, mussten wegen der Pandemie jedoch verschoben werden. Die Gespräche starten nun am 19. Mai 2020 in verkleinerter Besetzung in Berlin.

Die IG BAU hatte bereits Ende Februar 6,8 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten gefordert, mindestens aber 230 Euro monatlich. Zusätzlich müsse über ein Wegegeld gesprochen werden, mit dem die Anreisezeit zu den wechselnden Baustellen ausgeglichen werden soll. Bisher hatten die Arbeitgeber die Forderungen strikt abgelehnt.

Zur Pressemeldung der IG BAU


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