Deutscher Gewerkschaftsbund

11.01.2018
Tarifticker

Tarifrunde Deutsche Post AG: ver.di fordert sechs Prozent mehr Geld

Für die rund 130.000 Tarifbeschäftigten und Auszubildenden der Deutschen Post AG fordert die Gewerkschaft ver.di sechs Prozent mehr Geld. „Die Deutsche Post AG steht wirtschaftlich blendend da. Jetzt ist es an der Zeit, diesen Erfolg mit den Beschäftigten zu teilen“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende und Verhandlungsführerin Andrea Kocsis zu den Forderungen.

Weiterhin fordert die Gewerkschaft eine vertraglich geregelte Wahlmöglichkeit, wonach der einzelne Beschäftigte einen Teil der Gehaltserhöhungen in freie Zeit umwandeln kann.

Das bislang einmal jährlich aufgrund einer Leistungsbeurteilung gezahlte variable Entgelt will ver.di durch einen festen monatlichen Betrag ablösen. Zudem soll für die rund 32.000 Beamtinnen und Beamten des Unternehmens die sogenannte Postzulage fortgeschrieben werden. Sie ist eine postspezifische Form der Sonderzulage für Bundesbeamte.

Der Tarifvertrag ist zum 31. Januar 2018 gekündigt. Die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und der Deutschen Post AG werden am 23. Januar 2018 aufgenommen.

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