Deutscher Gewerkschaftsbund

09.10.2020

Die politische stärkere Mitwirkung der Seniorinnen und Senioren ist dringend besser gesetzlich abzusichern

Der Tag der älteren Generation am 1. Oktober ist Anlass daran zu erinnern, dass eine gesetzliche Verankerung der Seniorenmitwirkung auf kommunaler und auf Landes- und Bundesebenen bisher unzureichend ist – lediglich in vier Bundesländern gibt es entsprechende gesetzliche Grundlagen. Der Geschäftsführende Vorstand des DGB unterstreicht dies mit seinem am 28.09.20 beschlossenen Positionspapier.

Nahaufnahme Hände eines älteren Menschen halten Tablet, das eine Familie zeigt

DGB/dolgachov/123rf.com

Die Seniorenmitwirkung ist notwendig, um die Vertretung der wachsenden Gruppe der Seniorinnen und Senioren zu gewährleisten.

Die folgenden Politikbereiche erfordern gerade jetzt eine bessere Mitwirkung und auch Berücksichtigung:

  • ein selbstbestimmtes Leben für ältere Menschen,
  • bezahlbare und gute Pflege,
  • gute wohnortnahe Gesundheitsversorgung und -vorsorge,
  • barrierefreies und bezahlbares Wohnen,
  • Möglichkeiten, sich gut im Umfeld bewegen zu können,
  • Mobilität,
  • gute erreichbare und vielfältige Bildungsangebote,
  • Kommunikationsmöglichkeiten und Netzwerkbildung,
  • Schutz vor Diskriminierung wegen des Alters,
  • Schutz und Sicherheit sowie
  • kulturelle, digitale und gesellschaftliche Teilhabe.

Deshalb wird es jetzt bei den bevorstehenden Landtagswahlen im Jahr 2021 (Baden-Württemberg; Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt) wichtig sein, dort Seniorenmitwirkungsgesetze einzufordern und möglichst durchzusetzen.


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