Deutscher Gewerkschaftsbund

Anja Piel

Anja Piel, Mitglied im GBV des Deutschen Gewerkschaftsbundes

DGB/Joanna Kosowska

Schwerpunkte

Arbeitsmarktpolitik
Sozialpolitik
Recht und Vielfalt
Demokratie und Migrations- und Antirassismuspolitik
Projekt "Initiative für betriebliche Demokratiekompetenz"

Kontakt

Tina Malguth, Büroleiterin

Tina.Malguth@dgb.de

 

Petra Köhler, Assistentin

Petra.Koehler@dgb.de

Pressekontakt

DGB-Pressestelle

presse.bvv@dgb.de

Vita Anja Piel

Anja Piel bringt Menschen und Projekte zusammen und sucht nach Mehrheiten für ihre Herzensangelegenheiten. Sie sieht ihre Verantwortung darin, ihren Anteil für eine sozialere Welt zu leisten und steckt Herzblut in die konkrete Umsetzung ihrer Ziele.

Sich Verbündete dafür suchen, um an vielen Orten und vielen Stellen Bedingungen besser zu machen, treibt sie an. Anja Piel ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Mann und zwei Windhunden in Fischbeck im schönen Weserbergland. In ihrer Freizeit ist sie gerne - wann immer es möglich ist - an der frischen Luft, umgeben von ihren Liebsten und den Windhunden sowie einem spannenden Buch. Ihre Urlaube verbringt sie am liebsten auf oder an der Ostsee, mit der Nase im Wind oder einem Fernglas auf der Suche nach seltenen Zugvögeln. Sie geht für ihre Überzeugungen auf die Straße, insbesondere auch dann, wenn es um die Verteidigung von Demokratie, einer offenen Gesellschaft und Vielfalt gegen Rechts geht, dann ist sie mitten drin, ist nahbar, laut und wenn nötig auch mal ungemütlich.

Beim Aufbau des Hamelner Mütterzentrums hat sie sich täglich damit auseinandergesetzt, an einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu arbeiten, für eine verlässliche Infrastruktur von Kinderbetreuung, Schule und familienfreundliche Arbeitsplätze. Während ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau wurde sie Mitglied in der IG Chemie Papier und Keramik und ist seit 2014 ver.di-Mitglied. Sie setzt sich seitdem in Politik und Gesellschaft für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen ein.

Lebenslauf

03.11.1965

Geboren als zweites von vier Kindern in Lübeck, verheiratet, wohnt in Fischbeck

1985

Abitur

1985-1988

Ausbildung zur Industriekauffrau in Bad Schwartau

1985

Eintritt in die IG Chemie Papier und Keramik

1988-1998

Aufbau eines Mütterzentrums in Hameln sowie journalistisch als freie Mitarbeiterin bei der Deister- und Weserzeitung tätig

1998-2012

Geschäftsführerin Grünen Ratsfraktion in Hameln

2010-2013

Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Landesverband Niedersachsen.

2013–2020

Mitglied des Niedersächsischen Landtag und Fraktionsvorsitzende von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

2014

Wechsel zur Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di

seit 2020

Als Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand des DGB verantwortlich für:

  • Arbeitsmarktpolitik
  • Sozialpolitik
  • Recht und Vielfalt
  • Demokratie, Migrations- und Antirassimuspolitik
  • Beratungsnetzwerk Faire Mobilität
  • DGB-Rechtsschutz GmbH

seit 2020

  • Alternierende Vorsitzende des Verwaltungsrates der Bundesagentur für Arbeit
  • Alternierende Vorsitzende des Bundesvorstandes der Deutschen Rentenversicherung Bund und Mitglied des Sozialbeirats der Bundesregierung

09. Mai 2022

Wiederwahl zum Mitglied des Geschäftsführenden DGB-Bundesvorstandes

 

31.01.2024
DGB-Jahrespressekonferenz 2024
Star­ke Ge­werk­schaf­ten für De­mo­kra­tie und so­zia­le Si­cher­heit
Geschäftsführender DGB-Vorstand
DGB/Gordon Welters
Der DGB hat die politischen Schwerpunkte für das Jahr 2024 vorgestellt. Die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi betonte dabei vor allem die Wichtigkeit einer starken Gewerkschaftsbewegung: "Wir sorgen dafür, dass sich die Menschen nicht schutzlos ausgeliefert fühlen müssen – auch dann nicht, wenn die Folgen von Kriegen und anderen internationalen Krisen unser Land erreichen."
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19.01.2024
Piel: "Wichtiges Zeichen in dieser Zeit"
DGB be­grüßt Re­form des Staats­an­ge­hö­rig­keits­rechts
drei Bildausschnitte von links nach rechts: mit deutschen Pass und Stempel Doppelpass, Arbeiter in Blaumann, Säule mit Schildern für ein Bundesamt
DGB/123rf.com
Die neuen Regeln zur Staatsangehörigkeit sind ein weiterer notwendiger Schritt in eine moderne Einwanderungsgesellschaft. Millionen Menschen, die hier leben, arbeiten und Steuern zahlen, können endlich leichter und schneller die Staatsbürgerschaft erhalten – und damit auch politisch voll teilhaben und mitwirken. Wir heißen alle neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger in unserer Mitte willkommen!
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03.01.2024
Arbeitsmarkt
Ar­beits­markt­zah­len: Fi­nan­zie­rung der Qua­li­fi­zie­rungs­för­de­rung si­chern
Bundesagentur für Arbeit
DGB/Simone M. Neumann
Die Arbeitslosigkeit ist aktuell deutlich höher als im Jahresdurchschnitt. DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel betont, wie wichtig die Förderung der Qualifizierung bei Beschäftigten ist, um wieder in Arbeit zu kommen. Sie kritisiert die Forderung der Bundesagentur nach Rückzahlung der Zuschüsse für das Kurzarbeitergeld in der Krise 2020 und 2021.
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30.11.2023
An­stieg der Lang­zeit­ar­beits­lo­sig­keit – Am­pel muss Tur­bo zu­schal­ten
Bundesagentur für Arbeit Logo
DGB/Simone M. Neumann
Aktuell sind 930.000 Menschen länger als ein Jahr ohne Job. Gleichzeitig fehlen der Wirtschaft Arbeits- und Fachkräfte. Damit sie wieder ins Berufsleben zurückkehren können, braucht es mehr Geld für bessere Förder- und Betreuungsmaßnahmen. Für den Bundeshaushalt 2024 darf es deshalb keine Kürzungen bei den Jobcentern geben.
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07.11.2023
Migrationspolitik
Ver­sach­li­chung der Mi­gra­ti­ons­de­bat­te drin­gend not­wen­dig
Arbeiter*innen in einer Fabrik
DGB/pitinan/123rf.com
Beim Gipfel der Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen mit Bundeskanzler Olaf Scholz am 6. November 2023 war das Thema Migration eines der zentralen Themen. Unsere Position zu den migrationspolitischen Beschlüssen des Gipfels gibt es hier zum Nachlesen.
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02.11.2023
Arbeitsmarktzahlen
Aus­bil­dungs­markt wei­ter im Kri­sen­mo­dus
Junge Auszubildende mit langen blonden Haaren und grüner Latzhose steht vor Werkzeugregal und schaut in Kamera
DGB/bialasiewicz/123RF.com
Auch in diesem Herbst bleiben weiter zu viele Ausbildungsplätze unbesetzt. Gleichzeitig haben mit rund 2,64 Millionen jungen Menschen zwischen 20 und 34 viel zu viele keinen Berufsabschluss – das ist ein schlimmer historischer Höchststand. Der DGB fordert deshalb die umlagefinanzierte Ausbildungsgarantie, um Fachkräfte für die Zukunft zu sichern.
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01.11.2023
Das Bür­ger­geld ist nicht zu hoch – die Löh­ne sind zu nied­rig
Reinigungskraft bei der Arbeit und Warnschild "Rutschgefahr"
DGB/kzenon/123rf.com
Seit dem Beschluss für ein höheres Bürgergeld sorgen sich Arbeitgeber und Politiker*innen von CDU und FDP über den Abstand zwischen Bürgergeld und Löhnen. Sie erzählen das Märchen von der bequemen sozialen Hängematte, fantasieren von grassierendem Sozialmissbrauch und Kündigungswellen von faulen Beschäftigten, die lieber Bürgergeld beziehen als zu arbeiten. Keine dieser Behauptungen ist wahr.
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