Deutscher Gewerkschaftsbund

28.04.2021

DGB konfrontiert Politik mit Forderungen aus Beteiligungsprozess

Wie wollen wir leben? Wie wollen wir arbeiten? Diese Fragen stehen seit zweieinhalb Jahren im Zentrum des großen DGB-Beteiligungsprozesses: dem DGB-Zukunftsdialog. Online und vor Ort in ganz Deutschland haben DGB-Aktive das Gespräch mit Bürger*innen, Politik und Zivilgesellschaft gesucht – und dabei, oft gemeinsam mit Partnern, Lösungen für die Probleme im Alltag und Berufsleben angepackt. Mit dem Ende der Sammelphase von Impulsen ist der Zukunftsdialog jetzt in die nächste Phase gegangen. Das markierte die digitale Transferkonferenz am 16. und 17. April . Hier zogen die Teilnehmenden Zwischenbilanz und DGB-Bundesvorsitzender Reiner Hoffmann konfrontierte die Parteien mit Positionen aus dem Zukunftsdialog sowie gewerkschaftlichen Forderungen für die Zeit nach der Bundestagswahl.

Über 5.000 Ideen, Forderungen und Wünsche für eine bessere, gerechtere Zukunft sind seit Start des DGB-Zukunftsdialogs im März 2019 bis zum Ende der Sammelphase am 31. Januar 2021 eingegangen. Jeder einzelne Impuls wurde gelesen und auf redenwirueber.de veröffentlicht. Nun geht die Diskussion in der Organisation und mit anderen Akteuren weiter wie jetzt auf der Transferkonferenz. Hier sprach Reiner Hoffmann mit Karl-Josef Laumann (Bundesvorsitzender der CDA und Präsidiumsmitglied der CDU), Lars Klingbeil (SPD-Generalsekretär), Michael Kellner (Politischer Bundesgeschäftsführer BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Volker Wissing (FDP-Generalsekretär) und Jörg Schindler (Bundesgeschäftsführer DIE LINKE). Die Wahlkampfchefs ihrer Parteien wurden zum Beispiel aufgefordert, sich zur Zukunftsdialog-Forderung nach einem Recht auf Homeoffice zu positionieren. Welche zwei Verterter dagegen stimmten, können Sie in diesem Bericht nachlesen – oder sich im untenstehenden Video anschauen.

Video: DGB-Polit-Talk vor Bundestagswahl

Beim Polittalk haben Karl-Josef Laumann (CDU), Lars Klingbeil (SPD), Michael Kellner (Grüne), Volker Wissing (FDP) und Jörg Schindler (DIE LINKE) zusammen mit DGB-Chef Reiner Hoffmann über gewerkschaftliche Forderungen und Positionen aus dem Zukunftsdialog diskutiert. Schauen Sie sich jetzt die Aufzeichnung des Livestreams im Rahmen der Transferkonferenz des Zukunftsdialogs an.

Neben der Diskussion mit der Politik stand im internen Teil der Transferkonferenz der Austausch im Vordergrund. Was konnte bisher erreicht werden? Wie geht es weiter? Mehrere hundert DGB-Beschäftigte und -Ehrenamtliche aus allen Teilen Deutschlands hatten sich digital zusammengeschaltet. In Workshops setzten sich die Teilnehmer*innen tiefer mit unterschiedlichen Themen wie Arbeitswelt, Rente und Transformation auseinander und planten ihre kommenden Aktivitäten im Zukunftsdialog. Grußworte der Gewerkschaften und Interviews mit den DGB-Vorsitzenden gaben Orientierung und Motiviation. Außerdem erhielten die Teilnehmer*innen in Talkrunden einen tieferen Blick in zwei Projekte aus Heidelberg und Niedersachsen. Wenn Sie erfahren möchten, wie sich der DGB in Heidelberg für Pendler*innen einsetzt und was der DGB in Niedersachen gegen den Mietenwahnsinn unternimmt, lesen Sie diesen Artikel.


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