Deutscher Gewerkschaftsbund

21.11.2012
Studie

Risiko Altersarmut: Immer mehr qualifizierte Beschäftigte im Niedriglohnsektor

Studie: Vollzeitbeschäftigte mit Berufsausbildung im Niedriglohnsektor (PDF, 87 kB)

Wer weniger als 2.500 Euro brutto pro Monat verdient, dem droht selbst nach 35 Jahren Vollzeitbeschäftigung Altersarmut. Diese könnte zum Massenphänomen werden. Denn laut einer aktuellen DGB-Studie rutschen immer mehr sozialversicherte Beschäftigte mit Vollzeitjob und Berufsabschluss in den Niedriglohnbereich.


Nach oben

Themenverwandte Beiträge

Artikel
Tendenz steigend: Arm trotz Arbeit
Die Arbeitslosigkeit sinkt, die Union verspricht ihren Wählern Vollbeschäftigung - doch immer mehr Menschen können von ihrer Erwerbsarbeit kaum leben, sind trotz Job von Armut bedroht. Laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung hat sich ihre Zahl von 2004 bis 2014 mehr als verdoppelt. Wie passt das zusammen? weiterlesen …
Artikel
"Minijobs sind eine Rutschbahn Richtung Altersarmut"
Wenig Sicherheit und ein Einkommen, von dem man weder leben noch fürs Alter vorsorgen kann: Für Millionen Minijobber in Deutschland ist das Realität. Doch statt die Minijobs endlich in den Schutz der Sozialversicherung zu holen, wollen CDU/CSU diese prekäre Beschäftigungsform offenbar noch ausbauen, indem sie die Einkommensgrenze anheben, kritisiert DGB-Vorstand Annelie Buntenbach. weiterlesen …
Artikel
"Gerade Minijobs gehören zu den Motoren des Niedriglohnsektors"
Am 27. Juni startet der Armutskongress 2017. Zu den Veranstaltern gehört auch der DGB. Wir haben DGB-Vorstand Annelie Buntenbach gefragt: Was muss sich tun, damit "arm trotz Arbeit" der Vergangenheit angehört? weiterlesen …

Zuletzt besuchte Seiten