Deutscher Gewerkschaftsbund

Hand an offener Geldbörse mit Euro-Scheinen
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Arbeitsmarkt

Für einen ge­setz­li­chen Min­dest­lohn von 12 Eu­ro

Der aktuelle Mindestlohn reicht zum Leben nicht. Wer (in Vollzeit) arbeitet, muss in einem wohlhabenden Land wie Deutschland davon auch gut leben können. Argumente für einen Mindestlohn von 12 Euro auf einen Blick. weiterlesen …

Aktuelle Meldungen zum Mindestlohn

Be­rech­nun­gen zei­gen: Min­dest­lohn­be­trug be­trifft uns al­le!

Millionen Beschäftigte in Deutschland werden von kriminellen Arbeitgebern um den gesetzlichen Mindestlohn betrogen. Seit seiner Einführung 2015 ist dadurch ein Schaden von insgesamt 25 Milliarden Euro entstanden. Das Geld fehlt nicht nur den ArbeitnehmerInnen, sondern auch den Sozialversicherungen und dem Fiskus.

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"Wir blei­ben da­bei: Der Min­dest­lohn muss stei­gen"

Die "AG Wirtschaft" der CDU/CSU-Fraktion will den Mindestlohn nach der Corona-Krise nicht anheben - oder sogar absenken. "Einerseits für die Arbeit in systemrelevanten, oft schlecht bezahlten Berufen klatschen, aber andererseits nicht mal einen existenzsichernden Mindestlohn zahlen wollen. Das ist Politik aus dem Eiskeller", sagt dazu DGB-Vorstand Stefan Körzell.

DGB/Simone M. Neumann
25 Mil­li­ar­den Eu­ro Scha­den durch kri­mi­nel­le Ar­beit­ge­ber

Kriminelle Arbeitgeber, die ihren Beschäftigten trotz Anspruch den gesetzlichen Mindestlohn vorenthalten, haben seit 2015 einen Schaden von insgesamt 25 Milliarden Euro verursacht. Das Geld fehlt nicht nur den ArbeitnehmerInnen, sondern auch den Sozialversicherungen und dem Fiskus.

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"Wer in der Not ein­spring­t, hat einen an­stän­di­gen Lohn ver­dient"

Weil wegen der Corona-Pandemie Erntehelfer aus Osteuropa fehlen, sucht die Landwirtschaft händeringend nach Saisonkräften. DGB-Vorstand Stefan Körzell warnt davor, bei der Bezahlung den gesetzlichen Mindestlohn zu unterlaufen: "Der Mindestlohn ist die unterste Haltelinie, die auch in der Krise ausnahmslos für alle Beschäftigten gilt."

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Min­dest­lohn steigt kräf­tig - fast über­all in Eu­ro­pa

21 EU-Staaten plus Großbritannien haben einen Mindestlohn, 18 von ihnen haben ihn zum Jahresanfang erhöht, im Schnitt um 6 Prozent. Ein existenzsicherndes Niveau ist das in den meisten Ländern aber noch nicht. Damit sich das ändert, hat die Europäische Kommission jetzt zum ersten Mal die Initiative für eine europäische Mindestlohnpolitik ergriffen.

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Mil­lio­nen Men­schen wer­den um ih­ren Min­dest­lohn be­tro­gen

Bis zu 3,8 Millionen Beschäftigte bekommen nicht den Mindestlohn, der ihnen zusteht. "Das ist ein Skandal", sagt DGB-Vorstand Stefan Körzell im Handelsblatt. "Die Kontrollen müssen massiv verstärkt werden, ansonsten verlieren die Beschäftigten den Glauben an den Rechtsstaat."

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Die Mär­chen der Min­dest­lohn­geg­ner

Vor der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns 2015 haben Wirtschaft und Ökonomen massive Arbeitsplatzverluste vorhergesagt. Diese Stimmen werden vor den anstehenden Verhandlungen der Mindestlohnkommission wieder lauter. Eine neue Studie zeigt: Das Gegenteil ist der Fall, Millionen Menschen haben vom Mindestlohn profitiert. Dies darf die Kommission in den Verhandlungen nicht übersehen, schreibt der DGB-klartext.

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"Wir brau­chen einen au­ßer­or­dent­li­chen Sprung"

In diesem Jahr wird die neu berufene Mindestlohnkommission über eine weitere Erhöhung der Lohnuntergrenze ab 2021 beraten. "Wir werden in den Verhandlungen klar machen, dass wir den Mindestlohn hin zu einem armutsfesten Lohn entwickeln wollen", sagt DGB-Vorstand und Kommissionsmitglied Stefan Körzell in der Saarbrücker Zeitung. "Das wären nach jetzigem Stand sogar 12,35 Euro."

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Hoff­mann: Ta­rift­reue bei öf­fent­li­chen Auf­trä­gen

Die Gewerkschaften sind "in ernsthaften Gesprächen mit dem Kanzleramt über Tariftreueklauseln bei der öffentlichen Auftragsvergabe", sagte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann im Interview mit dem Handelsblatt. "Es kann ja nicht sein, dass wir mit Steuergeld Lohndumping fördern", so Hoffmann.

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Ja zum Eu­ro­päi­schen Min­dest­lohn

Die EU-Kommission denkt darüber nach, erstmals eine europäische Lohnuntergrenze festzulegen. DGB-Vorstand Stefan Körzell begrüßt den Vorstoß: "Ein europäischer Rahmen für Mindestlöhne kann eine gleichmäßige und gerechtere Entwicklung in Europa fördern und dadurch auch Lohndumping verhindern", sagt er im Handelsblatt.

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Min­dest­lohn steigt auf 9,35 Eu­ro

Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2020 auf 9,35 Euro je Stunde. "Die Mindestlohnkommission berät in diesem Jahr über die nächste Erhöhung. Die Gewerkschaften wollen einen armutsfesten Mindestlohn, der zum Leben reicht", so DGB-Vorstand Stefan Körzell.

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So könn­te der Min­dest­lohn deut­lich stei­gen

DGB-Vorstand Stefan Körzell erklärt im Interview mit radioeins, wie der Weg zu einem deutlich steigenden, armutsfesten Mindestlohn aussehen könnte.

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Min­dest­lohn-Ver­stö­ße: Deut­lich mehr Ver­fah­ren im Jahr 2019

Verstöße gegen das Mindestlohngesetz haben 2019 "deutlich zugenommen", wie SPIEGEL ONLINE berichtet. "Das zeigt, wie hoch das Potential an kriminellen Arbeitgebern ist", sagt DGB-Vorstand Stefan Körzell. Deshalb müssten die Kontrollen - auch zum Schutz der ehrlichen Arbeitgeber - verstärkt werden.

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Das än­dert sich 2020 für Be­schäf­tig­te

Mindestlohn, Hartz IV, Rente, Kindergeld - 2020 ändert sich wieder einiges für Beschäftigte, Versicherte sowie Leitsungsempfängerinnen und -empfänger in Deutschland. Ein Überlick.

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Bun­des­wei­ter Min­dest­lohn im Stein­metz­hand­werk in Kraft ge­tre­ten

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat am 25. Februar 2019 den allgemeinverbindlichen Mindestlohn im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk beschlossen. Dieser ist am 5. November rückwirkend zum 1. Mai 2019 in Kraft getreten. Er beträgt 11,85 und erhöht sich zum 1. Mai 2020 auf 12,20 pro Stunde.

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Dach­decker­hand­werk: Hö­he­re Min­dest­löh­ne

Am 17. Juli wurden die Tarifverhandlungen zu neuen Mindestlöhnen für das Dachdeckerhandwerk erfolgreich abgeschlossen. Für Arbeitnehmer mit abgeschlossener Berufsausbildung steigt der Mindestlohn ab Januar 2020 auf 13,60 Euro und 2021 auf 14,10 Euro. Für ungelernte Beschäftigte gibt es ab 2020 12,40 Euro und ab 2021 12,60 Euro Mindestlohn.

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Kör­zell: Der Min­dest­lohn ist ei­ne Er­folgs­ge­schich­te

Vor fünf Jahren hat der Bundestag die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns beschlossen. 3,6 Millionen Beschäftigte haben davon profitiert. Doch noch immer gibt es viel Missbrauch durch die Arbeitgeber - DGB-Vorstand Stefan Körzell fordert in der Saarbrücker Zeitung schärfere Kontrollen an den Arbeitsorten.

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Min­dest­lohn: 12 Eu­ro müs­sen drin sein

Seit fünf Jahren gibt es den gesetzlichen Mindestlohn. Alle befürchteten Horrorszenarien der Wirtschaftsforschungsinstitute sind nie eingetreten. Im Gegenteil: der Mindestlohn ist eine Erfolgsgeschichte, vier Millionen Beschäftigte haben unmittelbar vom Mindestlohn profitiert. Warum das trotzdem nicht reicht und europäische Mindeststandards beim Mindestlohn nötig sind, erklärt der DGB-klartext.

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Fe­ri­en­jobs – wor­auf Schü­le­rin­nen und Schü­ler ach­ten soll­ten

Die Sommerferien beginnen bald und damit für viele Schülerinnen und Schüler auch die Zeit der Ferienjobs. Aber welche Regeln gelten für die Ferienarbeit? Die DGB-Jugend gibt Tipps.

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Ber­li­ner Ver­ga­be­ge­setz: „Star­ke Ta­rift­reu­e­re­geln sind un­ab­ding­bar“

Die novellierte EU-Entsenderichtlinie hat neue Dynamik in die juristische Diskussion um Tarif-treueregeln in Vergabegesetzen gebracht. Der DGB-Bezirksvorsitzende von Berlin-Brandenburg Christian Hoßbach erklärt im einblick-Interview, wie die aktuelle Situation in Berlin aussieht. Dort ist ein neues Vergabegesetz auf dem Weg.

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12 Euro Mindestlohn: ja oder nein?

DGB-Zu­kunfts­dia­lo­g: Jetzt on­li­ne mit­dis­ku­tie­ren!
Mann und Frau vor Tablet; Mann hält Tablet; Frau steht hinter Mann und zeigt auf Tablet; dazu ein Logo mit Text "Reden wir über... Der Zukunftsdialog"
Colourbox.de (Logo: DGB)
Wie wollen wir leben? Wie wollen wir arbeiten? Diskutieren Sie mit Menschen aus ganz Deutschland über gerechte und soziale Lösungen für unsere Zeit!
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Die Abteilung Wirtschafts-, Finanz- und Steuerpolitik

Planet Erde und Grafiken
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Gewerkschaftliche Wirtschaftspolitik stellt sich der Frage, wie der gesellschaftliche Reichtum gesteigert und zum Wohl der arbeitenden Bevölkerung verteilt werden kann. Der Zuwachs an wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit muss in höhere Löhne, weniger Arbeitszeit und mehr Sozialstaat eingesetzt werden - dafür setzen wir uns ein.
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Weitere Themen

Co­ro­na: Al­les, was Be­schäf­tig­te jetzt wis­sen müs­sen
Mikroskopaufnahme Corona-Viren
DGB/Kateryna Kon/123rf.com
Corona und Arbeitsrecht, Corona und Kurzarbeitergeld, Corona und Arbeitszeit, Corona und Arbeitsschutz, Corona und Kinderbetreuung: Wir beantworten die wichtigsten Fragen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der COVID19-Krise.
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Co­ro­na und Kurz­ar­beit: Was Ar­beit­neh­me­rIn­nen und Be­triebs­rä­te wis­sen müs­sen
DGB/kzenon/123RF.com
In der Corona-Krise stellen sich für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer viele Fragen rund um Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld: Muss ich Kurzarbeitergeld beantragen oder mein Arbeitgeber? Was ist, wenn ich während der Kurzarbeit krank werde? Bin ich in der Kurzarbeit weiter sozialversichert und krankenversichert? Kann es auch Kurzarbeitergeld für Teilzeitkräfte und Minijobber geben? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
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