Deutscher Gewerkschaftsbund

Mindestlohn Buchstaben auf Geldscheinen
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Min­dest­lohn steigt deut­lich

Der gesetzliche Mindestlohn soll bis 2022 stufenweise auf 10,45 Euro steigen. Das hat heute die Mindestlohnkommission beschlossen. „Das ist ein deutlicher Schritt, um schneller zu den geforderten 12 Euro zu kommen“, sagt DGB-Vorstand Stefan Körzell. „Jetzt ist es an der Bundesregierung, diesen Beschluss in Recht umzusetzen, damit der höhere Mindestlohn mit Beginn des nächsten Jahres wirkt.“ Zur Pressemeldung

"Frag mich was zum Min­dest­lohn" - vom 24. Ju­ni 2020

Ende Juni wird die Mindestlohnkommission ihre Empfehlung für die künftige Höhe des gesetzlichen Mindestlohns abgeben. Vorab hattet ihr bei uns noch einmal die Gelegenheit alles rund ums Thema Mindestlohn zu fragen, was ihr schon immer wissen wolltet. DGB-Vorstand Stefan Körzell, Mitglied der Mindestlohnkommission beantwortete am 24. Juni eure Fragen live im Gespräch mit Schauspielerin und Moderatorin Friederike Kempter. weiterlesen …

Aktuelle Meldungen zum Mindestlohn

Min­dest­lohn: "Er­leuch­tung" für die Ar­beit­ge­ber

Mit einer Lichtaktion hat der DGB ein klares Signal an die Arbeitgeber gerichtet und gezeigt, in welche Richtung es beim gesetzlichen Mindestlohn gehen muss. Mit dem Schriftzug "Hallo Arbeitgeber. Zeit für 12 Euro Mindestlohn" wurde ein Gebäude in Berlin angestrahlt, in dem die Zentralen mehrerer Arbeitgeberverbände sitzen - darunter der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) und der Handelsverband Deutschland (HDE).

DGB/Zimmer
Min­dest­lohn: "Rich­tung 12 Eu­ro ge­hen"

Ende Juni gibt die Mindestlohnkommission ihre Empfehlung für die kommende Höhe des gesetzlichen Mindestlohns ab. "Die Mindestlohnkommission selbst muss beschreiben, wie wir in Richtung 12 Euro gehen", sagte DGB-Vorstand Stefan Körzell, der auch Mitglied der Kommission ist, der Neuen Osnabrücker Zeitung. "Wenn die Kommission das aus eigener Kraft nicht hinbekommt, ist die Politik gefordert."

DGB/Simone M. Neumann
Hun­der­te Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler für Min­dest­lohn von 12 Eu­ro

Hunderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sprechen sich für eine schrittweise Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro sowie gegen eine "Corona-Nullrunde" beim Mindestlohn aus. Der Text der gemeinsamen Initiative ist heute als ganzseitige Anzeige in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen. Die Initiative wird vom DGB unterstützt.

DGB/B. Pietrzyk/123RF.com; Colourbox.de
Große Mehr­heit für 12 Eu­ro Min­dest­lohn

78 Prozent der Deutschen sagen, der Mindestlohn sollte auf 12 Euro je Stunde angehoben werden. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Kantar im Auftrag des DGB durchgeführt hat. Selbst Anhänger von CDU/CSU und FDP sind mehrheitlich für 12 Euro.

DGB/Bartolomiej Pietrzyk/123RF.com / Colourbox.de
Be­rech­nun­gen zei­gen: Min­dest­lohn­be­trug be­trifft uns al­le!

Millionen Beschäftigte in Deutschland werden von kriminellen Arbeitgebern um den gesetzlichen Mindestlohn betrogen. Seit seiner Einführung 2015 ist dadurch ein Schaden von insgesamt 25 Milliarden Euro entstanden. Das Geld fehlt nicht nur den ArbeitnehmerInnen, sondern auch den Sozialversicherungen und dem Fiskus.

DGB/Bartolomiej Pietrzyk/123RF.com
"Wir blei­ben da­bei: Der Min­dest­lohn muss stei­gen"

Die "AG Wirtschaft" der CDU/CSU-Fraktion will den Mindestlohn nach der Corona-Krise nicht anheben - oder sogar absenken. "Einerseits für die Arbeit in systemrelevanten, oft schlecht bezahlten Berufen klatschen, aber andererseits nicht mal einen existenzsichernden Mindestlohn zahlen wollen. Das ist Politik aus dem Eiskeller", sagt dazu DGB-Vorstand Stefan Körzell.

DGB/Simone M. Neumann
25 Mil­li­ar­den Eu­ro Scha­den durch kri­mi­nel­le Ar­beit­ge­ber

Kriminelle Arbeitgeber, die ihren Beschäftigten trotz Anspruch den gesetzlichen Mindestlohn vorenthalten, haben seit 2015 einen Schaden von insgesamt 25 Milliarden Euro verursacht. Das Geld fehlt nicht nur den ArbeitnehmerInnen, sondern auch den Sozialversicherungen und dem Fiskus.

DGB/Claudia Falk
"Wer in der Not ein­spring­t, hat einen an­stän­di­gen Lohn ver­dient"

Weil wegen der Corona-Pandemie Erntehelfer aus Osteuropa fehlen, sucht die Landwirtschaft händeringend nach Saisonkräften. DGB-Vorstand Stefan Körzell warnt davor, bei der Bezahlung den gesetzlichen Mindestlohn zu unterlaufen: "Der Mindestlohn ist die unterste Haltelinie, die auch in der Krise ausnahmslos für alle Beschäftigten gilt."

DGB/Udo Herrmann/123rf.com
Min­dest­lohn steigt kräf­tig - fast über­all in Eu­ro­pa

21 EU-Staaten plus Großbritannien haben einen Mindestlohn, 18 von ihnen haben ihn zum Jahresanfang erhöht, im Schnitt um 6 Prozent. Ein existenzsicherndes Niveau ist das in den meisten Ländern aber noch nicht. Damit sich das ändert, hat die Europäische Kommission jetzt zum ersten Mal die Initiative für eine europäische Mindestlohnpolitik ergriffen.

DGB/hqrloveq/123rf.com
Mil­lio­nen Men­schen wer­den um ih­ren Min­dest­lohn be­tro­gen

Bis zu 3,8 Millionen Beschäftigte bekommen nicht den Mindestlohn, der ihnen zusteht. "Das ist ein Skandal", sagt DGB-Vorstand Stefan Körzell im Handelsblatt. "Die Kontrollen müssen massiv verstärkt werden, ansonsten verlieren die Beschäftigten den Glauben an den Rechtsstaat."

DGB/Claudia Falk
Die Mär­chen der Min­dest­lohn­geg­ner

Vor der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns 2015 haben Wirtschaft und Ökonomen massive Arbeitsplatzverluste vorhergesagt. Diese Stimmen werden vor den anstehenden Verhandlungen der Mindestlohnkommission wieder lauter. Eine neue Studie zeigt: Das Gegenteil ist der Fall, Millionen Menschen haben vom Mindestlohn profitiert. Dies darf die Kommission in den Verhandlungen nicht übersehen, schreibt der DGB-klartext.

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Hoff­mann: Ta­rift­reue bei öf­fent­li­chen Auf­trä­gen

Die Gewerkschaften sind "in ernsthaften Gesprächen mit dem Kanzleramt über Tariftreueklauseln bei der öffentlichen Auftragsvergabe", sagte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann im Interview mit dem Handelsblatt. "Es kann ja nicht sein, dass wir mit Steuergeld Lohndumping fördern", so Hoffmann.

Uwe Völkner/FOX-Fotoagentur
Ja zum Eu­ro­päi­schen Min­dest­lohn

Die EU-Kommission denkt darüber nach, erstmals eine europäische Lohnuntergrenze festzulegen. DGB-Vorstand Stefan Körzell begrüßt den Vorstoß: "Ein europäischer Rahmen für Mindestlöhne kann eine gleichmäßige und gerechtere Entwicklung in Europa fördern und dadurch auch Lohndumping verhindern", sagt er im Handelsblatt.

DGB/Marian Vejcik/123rf.com
Min­dest­lohn steigt auf 9,35 Eu­ro

Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2020 auf 9,35 Euro je Stunde. "Die Mindestlohnkommission berät in diesem Jahr über die nächste Erhöhung. Die Gewerkschaften wollen einen armutsfesten Mindestlohn, der zum Leben reicht", so DGB-Vorstand Stefan Körzell.

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So könn­te der Min­dest­lohn deut­lich stei­gen

DGB-Vorstand Stefan Körzell erklärt im Interview mit radioeins, wie der Weg zu einem deutlich steigenden, armutsfesten Mindestlohn aussehen könnte.

DGB/Simone M. Neumann
Min­dest­lohn-Ver­stö­ße: Deut­lich mehr Ver­fah­ren im Jahr 2019

Verstöße gegen das Mindestlohngesetz haben 2019 "deutlich zugenommen", wie SPIEGEL ONLINE berichtet. "Das zeigt, wie hoch das Potential an kriminellen Arbeitgebern ist", sagt DGB-Vorstand Stefan Körzell. Deshalb müssten die Kontrollen - auch zum Schutz der ehrlichen Arbeitgeber - verstärkt werden.

DGB/Claudia Falk
Das än­dert sich 2020 für Be­schäf­tig­te

Mindestlohn, Hartz IV, Rente, Kindergeld - 2020 ändert sich wieder einiges für Beschäftigte, Versicherte sowie Leitsungsempfängerinnen und -empfänger in Deutschland. Ein Überlick.

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Bun­des­wei­ter Min­dest­lohn im Stein­metz­hand­werk in Kraft ge­tre­ten

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat am 25. Februar 2019 den allgemeinverbindlichen Mindestlohn im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk beschlossen. Dieser ist am 5. November rückwirkend zum 1. Mai 2019 in Kraft getreten. Er beträgt 11,85 und erhöht sich zum 1. Mai 2020 auf 12,20 pro Stunde.

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Dach­decker­hand­werk: Hö­he­re Min­dest­löh­ne

Am 17. Juli wurden die Tarifverhandlungen zu neuen Mindestlöhnen für das Dachdeckerhandwerk erfolgreich abgeschlossen. Für Arbeitnehmer mit abgeschlossener Berufsausbildung steigt der Mindestlohn ab Januar 2020 auf 13,60 Euro und 2021 auf 14,10 Euro. Für ungelernte Beschäftigte gibt es ab 2020 12,40 Euro und ab 2021 12,60 Euro Mindestlohn.

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Kör­zell: Der Min­dest­lohn ist ei­ne Er­folgs­ge­schich­te

Vor fünf Jahren hat der Bundestag die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns beschlossen. 3,6 Millionen Beschäftigte haben davon profitiert. Doch noch immer gibt es viel Missbrauch durch die Arbeitgeber - DGB-Vorstand Stefan Körzell fordert in der Saarbrücker Zeitung schärfere Kontrollen an den Arbeitsorten.

DGB/Simone M. Neumann

12 Euro Mindestlohn: ja oder nein?

DGB-Zu­kunfts­dia­lo­g: Jetzt on­li­ne mit­dis­ku­tie­ren!
Mann und Frau vor Tablet; Mann hält Tablet; Frau steht hinter Mann und zeigt auf Tablet; dazu ein Logo mit Text "Reden wir über... Der Zukunftsdialog"
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Wie wollen wir leben? Wie wollen wir arbeiten? Diskutieren Sie mit Menschen aus ganz Deutschland über gerechte und soziale Lösungen für unsere Zeit!
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Die Abteilung Wirtschafts-, Finanz- und Steuerpolitik

Planet Erde und Grafiken
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Gewerkschaftliche Wirtschaftspolitik stellt sich der Frage, wie der gesellschaftliche Reichtum gesteigert und zum Wohl der arbeitenden Bevölkerung verteilt werden kann. Der Zuwachs an wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit muss in höhere Löhne, weniger Arbeitszeit und mehr Sozialstaat eingesetzt werden - dafür setzen wir uns ein.
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Weitere Themen

Co­ro­na-App und Ar­beits­recht: Was darf mein Chef?
Weibliche Hand hält Smartphone; darüber eine Grafik mit einem grünen Häkchen
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Seit dem 16. Juni ist die Corona-Warn-App verfügbar. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitenhmer stellen sich mit Blick auf die App verschiedene Fragen. Darf der Chef oder die Chefin beispielsweise anordnen, dass Beschäftigte die Corona-Warn-App installieren und nutzen? Und was ist mit Lohn und Gehalt, wenn die App "anschlägt" und Beschäftigte zuhause bleiben müssen? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
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Co­ro­na: Al­les, was Be­schäf­tig­te jetzt wis­sen müs­sen
Mikroskopaufnahme Corona-Viren
DGB/Kateryna Kon/123rf.com
Corona und Arbeitsrecht, Corona und Kurzarbeitergeld, Corona und Arbeitszeit, Corona und Arbeitsschutz, Corona und Kinderbetreuung: Wir beantworten die wichtigsten Fragen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der COVID19-Krise.
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