Deutscher Gewerkschaftsbund

Oktober 2020

Wegweiser "Jobcenter" vor blauem Himmel
DGB/Bartolomiej Pietrzyk/123rf.com
Arbeitsmarkt: Zahl des Monats

Hartz IV trotz Voll­zeit-­Job: Wenn der Lohn nicht zum Le­ben reicht

Den ganzen Tag arbeiten, sozialversicherungspflichtig, fünf oder sechs Tage in der Woche - und dann trotzdem Unterstützung beim Jobcenter beantragen müssen, weil das Einkommen nicht zum Leben reicht: Das ist für viele Menschen bittere Realität. Damit sich das ändert, muss der Mindestlohn deutlich steigen - vor allem aber muss die Tarifbindung wieder deutlich erhöht werden, damit wieder mehr Menschen von Tarifverträgen profitieren. weiterlesen …

September 2020

August 2020

Juli 2020

Archiv

1,5 Mil­lio­nen re­gu­lä­re Jobs bei haus­halts­na­hen Dienst­leis­tun­gen mög­lich

Kinderbetreuung, Reinigungs- und Haushaltshilfen: Viele Jobs in Privathaushalten sind keine regulären Stellen oder gar "schwarz". Belgien hat vorgemacht, wie sich das ändern ließe. Durch ein Gutscheinverfahren sind dort in den haushaltsnahen Dienstleistungen 145.000 reguläre Stellen entstanden. In Deutschland wären so nach Berechnungen des DGB 1,5 Millionen reguläre Vollzeitstellen möglich.

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Ar­muts­ri­si­ko bei Be­hin­de­rung: Je­de/r fünf­te ist ge­fähr­det

Menschen mit Beeinträchtigungen sind deutlich häufiger von Armut bedroht als andere. Zum europaweiten Protesttag der Menschen mit Behinderungen am 5. Mai fordert der DGB: Eine Behinderung darf nicht länger arm machen.

DGB/Andriy Popov/123rf.com
100 Jah­re Schwer­be­hin­der­ten­recht in Deutsch­lan­d: ei­ne Chro­no­lo­gie

Am 6. April 1920 trat das Gesetz zur Beschäftigung Schwerbeschädigter in Kraft. Damals musste Millionen von Kriegsversehrten der Weg in den Beruf geebnet werden. Seitdem wurde viel erreicht. Bis zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention ist es aber noch ein weiter Weg.

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Je­de drit­te Fach­kraft aus dem Aus­land ar­bei­tet zum Nied­rig­lohn

Am 1. März ist das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft getreten - verbunden mit der Hoffnung, die vielen offenen Stellen im Handwerk, in Krankenhäusern und im Gastgewerbe leichter mit Fachkräften aus dem Ausland besetzen zu können. Doch ein Gesetz allein reicht nicht. Gut ausgebildete Menschen werden nur zu uns kommen und bleiben, wenn sie fair behandelt werden.

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Mi­ni-­Job bringt Mi­ni-­Ren­te

Ein Jahr arbeiten - und dafür später 4,40 Euro brutto mehr Rente bekommen? Ein Mini-Job macht's möglich. Bei Tätigkeiten in privaten Haushalten sieht es noch düsterer aus. Hier beträgt der Zuwachs oft nur 1,18 Euro. Das muss sich dringend ändern.

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Schwarz­ar­beit in Pri­vat­haus­hal­ten ist kei­ne Lö­sung!

Nach wie vor ist der Anteil von Schwarzarbeit besonders in Privathaushalten sehr hoch. Schätzungen gehen davon aus, dass sich der Anteil zwischen 80 und 90 Prozent bewegt.

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Ar­beits­lo­sig­keit schwer­be­hin­der­ter Men­schen über­durch­schnitt­lich hoch

Am 3. Dezember ist Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung. Schon im Jahr 2009 hat die Bundesregierung die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen unterzeichnet. Damit hat sie sich verpflichtet, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt in der Gesellschaft leben können. Am Arbeitsmarkt sind sie jedoch immer noch deutlich benachteiligt.

Colourbox.de
Hartz IV: Weg mit den exis­tenz­be­dro­hen­den Sank­tio­nen

878.766 Mal haben Jobcenter im letzten Jahr eine Sanktion gegen Hartz IV-Bezieherinnen und Bezieher verhängt. Jetzt entscheidet das Bundesverfassungsgericht darüber, ob Kürzungen bis zur vollständigen Einstellung der Leistungen mit unserer Verfassung vereinbar sind.

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Fach­kräf­te in der Leih­ar­beit ver­die­nen 600 Eu­ro we­ni­ger

Immer wieder neue Einsatzorte, Abläufe und Kollegen: Von Beschäftigten in der Leiharbeit wird ein hohes Maß an Flexibilität verlangt. Auszahlen tut sich das nicht:

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Je­de zwei­te Neu­ein­stel­lung ist be­fris­tet

Über 3 Millionen Menschen in Deutschland hatten 2018 einen befristeten Arbeitsvertrag. Das sind doppelt so viele wie 1996. Besonders betroffen sind Frauen und junge Menschen sowie Beschäftigte in Teilzeit oder ohne deutschen Pass. Ein Ende des Trends ist nicht in Sicht.

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Ge­flüch­te­te: Gut qua­li­fi­zier­t, schlecht be­zahlt

Warum arbeitet jemand, der hoch qualifiziert und gut ausgebildet ist, in einem Helfer-Job? Eine mögliche Antwort: Weil er oder sie aus einem Asylherherkunftsland stammt. Der durchschnittliche Verdienst von Geflüchteten mit Vollzeitstelle liegt bei gerade einmal 1.900 Euro, rund zwei Drittel von ihnen sind im Niedriglohnbereich tätig. Und das, obwohl in vielen Branchen Fachkräfte händeringend gesucht werden.

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Arbeitsmarkt: Zahl des Monats

Mädchen spielt auf der Straße "Himmel und Erde"

DGB/rawpixel/123rf.com

Manchmal sagt eine Zahl mehr als viele Worte. Wir stellen jeden Monat eine Zahl aus der Arbeitsmarktpolitik vor - von Leiharbeit bis Hartz IV.

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30 Jah­re Wie­der­ver­ei­ni­gung! Re­den wir drü­ber
Brandenburger Tor: 30 Jahre Wiedervereinigung
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Wir feiern 30 Jahre Wiedervereinigung – und wollen im Zukunftsdialog wissen, was sich in drei Jahrzehnten getan hat. Was lief gut? Und was müssen wir in Zukunft besser hinbekommen? Jetzt mitdiskutieren – ob über Lohngefälle, Zufriedenheit oder die bewegten Zeiten um die Wende!
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Ar­beits­markt­po­li­ti­k: So ler­nen wir aus Co­ro­na
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Die Corona-Pandemie hat vieles offengelegt, was in Gesellschaft und Arbeitswelt nicht stimmt – wie etwa die skandalösen Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie. Sie hat aber auch gezeigt, welche Arbeitsmarkt-Instrumente in der Krise gut funktionieren – wie die Kurzarbeit. Der DGB zeigt 13 Reformansätze, die echte Lehren aus der Krise sind.
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Co­ro­na: Al­les, was Be­schäf­tig­te jetzt wis­sen müs­sen
Mikroskopaufnahme Corona-Viren
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Corona und Arbeitsrecht, Corona und Kurzarbeitergeld, Corona und Arbeitszeit, Corona und Arbeitsschutz, Corona und Kinderbetreuung: Wir beantworten die wichtigsten Fragen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der COVID19-Krise.
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