Deutscher Gewerkschaftsbund

Organisation und Bundesvorstand

Wer wir sind

Der DGB, der Bund der Gewerkschaften macht sich stark für eine solidarische Gesellschaft. Arbeit und Einkommen müssen gerecht verteilt werden und Menschen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Geschlecht die gleichen Chancen erhalten. National und international vertritt er die Gewerkschaftsbewegung und ist die politische Stimme der Mitgliedsgewerkschaften mit rund 6,2 Millionen organisierten ArbeitnehmerInnen. Damit ist der DGB der weltgrößte Gewerkschaftsbund.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund ist dem Prinzip der Einheitsgewerkschaft verpflichtet. Er ist - wie seine Mitgliedsgewerkschaften - pluralistisch und unabhängig, aber keineswegs politisch neutral. Er bezieht klar Position im Interesse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Die Stimme der Gewerkschaften

Auf internationaler Ebene arbeitet der DGB im Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB) und im Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB) mit und vertritt die deutsche Gewerkschaftsbewegung bei internationalen Institutionen wie der Europäischen Union und den Vereinten Nationen.

Der DGB ist die Stimme der Gewerkschaften gegenüber den politischen Entscheidungsträgern, Parteien und Verbänden in Bund, Ländern und Gemeinden. Als Dachverband schließt er keine Tarifverträge ab, koordiniert und unterstützt aber als Spitzenorganisation die Beamtenpolitik der Gewerkschaften.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ist demokratisch von unten nach oben aufgebaut. Er ist der Dachverband seiner acht Mitgliedsgewerkschaften. Ihre Delegierten wählen auf den unterschiedlichen Ebenen - in den 66 Regionen, in den neun Bezirken und im Bund - die Vorstände. Die Gewerkschaften entsenden ihre Vertreter in die Vorstände.

400 Delegierte der DGB-Gewerkschaften wählen alle vier Jahre beim DGB-Bundeskongress den Geschäftsführenden Bundesvorstand GBV. Dem Bundesvorstand gehören neben dem GBV die Vorsitzenden der acht Mitgliedsgewerkschaften an. Zwischen den Bundeskongressen trifft der Bundesausschuss einmal im Jahr die zentralen Entscheidungen. Er setzt sich aus 70 Mitgliedern der Gewerkschaften, dem Bundesvorstand und den neun Bezirksvorsitzenden des DGB zusammen.

Die DGB-Bezirke bilden die landespolitische Lobby der Gewerkschaften. Sie koordinieren die Vertretung bei Sozialversicherungen, Kammern und Gerichten.

Neu ist die dritte Satzungsebene aus ehrenamtlich geführten DGB-Kreis- und Stadtverbänden. Diese greifen arbeitnehmerpolitische Themen auf und vertreten die Positionen der DGB-Gewerkschaften gegenüber der Kommunalpolitik. Derzeit repräsentieren noch die 66 DGB-Regionen den DGB vor Ort. Sie unterstützen die Mitgliedsgewerkschaften, koordinieren und organisieren gemeinsame Kampagnen. Darüber hinaus dienen die DGB-Regionalbüros als Anlaufstelle für Gewerkschaftsmitglieder, deren Organisation vor Ort nicht vertreten ist. Bis zum Jahr 2015 sollen die Kreis- und Stadtverbände die DGB-Regionen ablösen. Die Regionalgeschäftsstellen werden in die Bezirke integriert. Die Satzung mit der neuen Struktur beschloss der 19. DGB-Bundeskongress im  Mai 2010.


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