Deutscher Gewerkschaftsbund

17.05.2017
Steuerpolitik / Bundestagswahl

DIW: DGB-Steuerkonzept entlastet 95 Prozent aller Haushalte

Das Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat die steuerpolitischen Eckpunkte des DGB zur Bundestagswahl 2017 sowie andere Steuerkonzepte in puncto Einkommenssteuer unter die Lupe genommen. Das Ergebnis der Studie stützt die Steuervorschläge der Gewerkschaften: Das DGB-Konzept würde 95 Prozent aller Steuerzahler-Haushalte entlasten.

Familie, Mutter, Vater, 2 Kinder, fröhlich

95 Prozent aller Haushalte würden mit dem DGB-Steuerkonzept entlastet. Das zeigt jetzt auch die aktuelle Studie des DIW. Die reichsten fünf Prozent der Steuerpflichtigen hingegen würden stärker belastet werden, am deutlichsten das reichste Prozent der Bevölkerung. Colourbox.de

Geringste Belastung für die öffentlichen Einnahmen

Das DIW hebt außerdem einen weiteren Vorteil der DGB-Steuervorschläge hervor: Im Vergleich zu den anderen untersuchten Steuerkonzepten (wie dem "Bayern-Tarif" der CSU und das Steuerkonzept der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung) müssen die öffentlichen Haushalte von Bund, Ländern und Gemeinden nur mit geringen Steuerausfällen rechnen – trotz der deutlichen Entlastung der Bürgerinnen und Bürger. "Das DGB-Konzept hat mit 3,5 Milliarden Euro nur geringe Mindereinnahmen", schreibt das DIW in seiner Studie. Beim "Bayern-Tarif" der CSU wären es über 9 Milliarden Euro, beim Konzept der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung sogar rund 35 Milliarden Euro.

Und: Die steuerpolitischen Eckpunkte des DGB zeigen zudem weitere mögliche Mehreinnahmen für den Staat auf.


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Die kompletten steuerpolitischen Eckpunkte des DGB

LINK

Pressemitteilung und Studie des DIW


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