Deutscher Gewerkschaftsbund

04.03.2020
Weltfrauentag

Der Internationale Frauentag: Geschichte, Feiertag, Veranstaltungen

Das Bild zeigt einen Ausschnitt eines Plakats zum Internationalen Frauentag 1914 (zu sehen ist die Zeichnung einer Frau mit roter Fahne in der Hand)

Ausschnitt eines Plakats zum Internationalen Frauentag aus dem Jahr 1914 © Gemeinfrei

Der 8. März ist Internationaler Frauentag. Seit mehr als 100 Jahren wird der Internationale Frauentag begangen. Am Internationalen Frauentag (teilweise auch Weltfrauentag, Frauenkampftag, Frauenwelttag oder einfach Frauentag genannt) demonstrieren Frauen weltweit für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung von Frauen.

  • Der Internationale Frauentag wird jedes Jahr am 8. März begangen.
  • Der nächste Internationale Frauentag ist Sonntag, der 8. März 2020.
  • Der Internationale Frauentag ist im Bundesland Berlin gesetzlicher Feiertag, in den übrigen 15 Bundesländern jedoch nicht.
  • Das Motto des Internationalen Frauentags 2020 lautet: "Wir fairändern: #fairsorgen #fairgüten #fairteilen" (Aufruf der DGB-Frauen)

Internationaler Frauentag/Weltfrauentag 2020

Geschichte des Internationalen Frauentags

Wo ist der Internationale Frauentag ein Feiertag?

Bilder zum Internationalen Frauentag/Weltfrauentag

Spruch/Motto zum Internationalen Frauentag/Weltfrauentag

Weltfrauentag: Sprüche und Zitate prominenter Frauen zu Frauenrechten und Gleichberechtigung

Aufruf der DGB-Frauen zum Internationalen Frauentag 2020

DGB Frauen

Internationaler Frauentag/Weltfrauentag 2020

Das Datum des Internationalen Frauentags 2020 ist Sonntag, der 8. März 2020. In Deutschland werden rund um diesen Tag bundesweit Veranstaltungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und der DGB-Frauen stattfinden.

Geschichte des Internationalen Frauentags

Der Internationale Frauentag hat seine Wurzeln in der Arbeiterinnenbewegegung des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Wann und wo genau erstmals die Idee für einen politischen "Frauenkampftag" entstand, ist nicht gänzlich geklärt. Klar ist aber, dass in vielen Ländern ab Ende des 19. Jahrhunderts Frauen- und Arbeiterinnenbewegungen für einen Tag plädierten, an dem sich Frauen landes-, beziehungsweise weltweit für Gleichberechtigung, höhere Löhne und bessere Artbeitsbedingungen für Frauen sowie für ein Frauenwahlrecht und gegen Diskriminierung einsetzen.

Die deutsche sozialistische Politikerin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin schlug am 27. August 1910 auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen die Einführung eines internationalen Frauentages vor. Einen Vorschlag für ein konkretes Datum machte sie noch nicht. Nach dieser Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz wurde im Folgejahr 1911 erstmals der "Internationale Frauentag" begangen: zunächst in vier europäischen Ländern (Dänemark, Deutschland, Österreich, Schweiz) sowie in den USA. Dieser erste offizielle Internationale Frauentag fand jedoch noch nicht wie heute am 8. März statt, sondern am 19. März 1911. Hauptforderung war das aktive und passive Wahlrecht für Frauen. Mehr als eine Millionen Frauen gingen an diesem ersten Internationalen Frauentag auf die Straße. Bereits ein Jahr später, 1912, nahmen Frauen in mehreren weiteren Ländern an den Demonstrationen zum Internationalen Frauentag teil:

Jahr Chronik des Internationalen Frauentags
- Anfangsjahre -
1910 Clara Zetkin schlägt auf der Zweiten Internationalen
Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen
die Einführung eines internationalen Frauentages vor
1911 Internationaler Frauentag am 19. März in Dänemark,
Deutschland, Österreich, Schweiz und USA
1912 Frauen in weiteren Ländern schließen sich an: Frankreich,
Schweden, Niederlande
1913 Frauen in Russland schließen sich an

Wie sich schließlich der 8. März als Datum für den Internationalen Frauentag durchsetzte - darüber gibt es verschiedene Deutungen. Ein möglicher Ursprung des 8. März: Am 8. März 1917 (nach dem julianischen Kalender in Russland der 23. Februar) begannen Streiks der Bewohnerinnen der armen Stadtviertel in Petrograd. Diese Proteste waren einer der Auslöser für die Februarrevolution in Russland. Zu Ehren dieser streikenden und proestierenden Frauen in Petrograd soll auf der "Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen 1921" in Moskau auf Vorschlag der bulgarischen Delegation der 8. März als internationaler Gedenktag eingeführt worden sein. 

1975 machten die Vereinten Nationen den 8. März zum "Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden".

Geschichte des Internationalen Frauentags (PDF, 89 kB)

Übersicht der DGB-Frauen zur Geschichte des Internationalen Frauentags anlässlich "100 Jahre Internationaler Frauentag"

Wo ist der Internationale Frauentag ein Feiertag?

In Deutschland ist der Internationale Frauentag nur in einem einzigen Bundesland gesetzlicher Feiertag: in Berlin. Im Januar 2019 hatte das Berliner Abgeordnetenhaus einen entsprechenden Beschluss gefasst und den Weltfrauentag als gesetzlichen Feiertag in das "Gesetz über die Sonn- und Feiertage" des Landes Berlin aufgenommen.

Weltweit ist der Internationale Frauentag in insgesamt 26 Ländern gesetzlicher Feiertag:

Staaten, in denen der
Internationale Frauentag
gesetzlicher Feiertag ist
Angola
Armenien
Aserbaidschan
Burkina Faso
Eritrea
Georgien
Guinea-Bissau
Kasachstan
Kambodscha
Kirgisistan
Kuba
Laos
Madagaskar
Moldau
Mongolei
Nordkorea
Nepal
Russland
Sambia
Tadschikistan
Turkmenistan
Uganda
Ukraine
Usbekistan
Vietnam
Weißrussland

Bilder zum Internationalen Frauentag/Weltfrauentag

In Deutschland begehen der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und vor allem die DGB-Frauen bundesweit jedes Jahr den Internationalen Frauentag mit vielen verschiedenen Aktionen, Veranstaltungen und Kundgebungen. Hier einige Bilder verschiedener Aktionen zum Internationalen Frauentag aus den vergangenen Jahren.

Frauenpolitisches Frühstück des DGB-Bezirks NRW zum Internationalen Frauentag 2019

Die DGB-Frauen sowie DGB-Bezirke und DGB-Regionen veranstalten anlässlich des Weltfrauentags vielerorts "Frauenpolitische Frühstücke" - wie zum Beispiel 2019 der DGB-Bezirk NRW mit einem frauenpolitischen Frühstück zum Internationalen Frauentag 2019:

Frauenpolitisches Frühstück des DGB NRW 2019

Elisabeth Wilfart, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Düsseldorf, zu Gast beim Frauenpolitischen Frühstück des DGB-Bezirks NRW zum Internationalen Frauentag 2019 DGB NRW/Ulrike Reinker

  • Weitere Bilder vom Frauenpolitischen Frühstück

    Frauenpolitisches Frühstück des DGB-Bezirks NRW zum Internationalen Frauentag 2019

    Frauenpolitisches Frühstück des DGB-Bezirks NRW zum Internationalen Frauentag 2019 DGB NRW/Ulrike Reinker

    Frauenpolitisches Frühstück des DGB-Bezirks NRW zum Internationalen Frauentag 2019

    Frauenpolitisches Frühstück des DGB-Bezirks NRW zum Internationalen Frauentag 2019 Musikalische Unterhaltung durch "Glitter & Gold" DGB NRW/Ulrike Reinker

  • Bilder von Kundgebungen zum Internationalen Frauentag

    Zum Internationalen Frauentag finden regelmäßig bundesweit gewerkschaftliche Kundgebungen statt. Hier einige Bilder aus den vergangenen Jahren:

    Kundgebung des DGB NRW zum Internationalen Frauentag 2016

    Kundgebung des DGB NRW zum Internationalen Frauentag 2016 - "Frauenrechte sind Menschenrechte" DGB NRW

    Kundgebung des DGB NRW zum Internationalen Frauentag 2016

    Kundgebung des DGB NRW zum Internationalen Frauentag 2016 DGB NRW

    Kundgebung des DGB NRW zum Internationalen Frauentag 2016

    Kundgebung des DGB NRW zum Internationalen Frauentag 2016 DGB NRW

  • Historische Bilder zum Internationalen Frauentag

    Historisches Plakat zum Internationalen Frauentag 1914

    Historisches Plakat zum Internationalen Frauentag 1914 © Gemeinfrei

    Proteste der Frauen in Petrograd 1917

    Proteste der Frauen in Petrograd 1917. Die Proteste gelten als ein möglicher Ursprung des 8. März als Datum für den Internationalen Frauentag: Am 8. März 1917 (nach dem julianischen Kalender in Russland der 23. Februar) begannen Streiks der Bewohnerinnen der armen Stadtviertel in Petrograd. Diese Proteste waren einer der Auslöser für die Februarrevolution in Russland. Zu Ehren dieser streikenden und proestierenden Frauen in Petrograd soll auf der "Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen 1921" in Moskau auf Vorschlag der bulgarischen Delegation der 8. März als internationaler Gedenktag eingeführt worden sein. © Gemeinfrei

    Frauenmarsch zum Internationalen Frauentag in New South Wales, Australien

    Frauenmarsch zum Internationalen Frauentag in New South Wales, Australien The Tribune / SEARCH Foundation / Wikimedia (CC BY 4.0)

    Frauenproteste zum Frauentag in Lesotho (2008)

    Frauenproteste zum Frauentag in Lesotho (2008) K. Kendall / Wikimedia (CC BY 2.0)

Spruch/Motto zum Internationalen Frauentag/Weltfrauentag

Die DGB-Frauen veröffentlichen jedes Jahr einen Aufruf zum Internationalen Frauentag - verbunden mit einem Motto zum jeweiligen Jahr. Hier die Mottos der DGB-Frauen zum Internationalen Frauentag der vergangenen Jahre:

Motto der DGB-Frauen zum
jeweiligen Internationalen Frauentag
2020 Wir fairändern: #fairsorgen #fairgüten #fairteilen
2019 Wir für ein soziales Europa
2018 Wir verändern
(100 Jahre Frauenwahlrecht - Wir haben viel erreicht.)
2017 Wir verändern
2016 Heute für morgen Zeichen setzen

Weltfrauentag: Sprüche und Zitate prominenter Frauen zu Frauenrechten und Gleichberechtigung

Marie Curie

Marie Curie © Gemeinfrei

"Träume dir dein Leben schön und mach aus diesen Träumen eine Realität."

Marie Curie, Nobelpreisträgerin/Physikerin

Astrid Lindgren

Astrid Lindgren © Gemeinfrei

"Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!"

Astrid Lindgren, Kinderbuchautorin/Schriftstellerin

Ella Fitzgerald

Ella Fitzgerald © Gemeinfrei

"Gib niemals auf, für das zu kämpfen, was du tun willst. Wo Leidenschaft und Inspiration ist, kann man nicht falsch liegen."

Ella Fitzgerald, Musikerin/Sängerin

Malala Yousafzai

Malala Yousafzai Claude Truong-Ngoc / Wikimedia (cc-by-sa-3.0)

"Wir können nicht erfolgreich sein, wenn die Hälfte von uns zurückgehalten wird."

Malala Yousafzai, Friedensnobelpreisträgerin und Kinderrechtsaktivistin aus Pakistan

Nancy Pelosi

Nancy Pelosi © Gemeinfrei

"Ich will, dass Frauen ihre Macht erkennen und wertschätzen. Sie müssen verstehen, dass nichts der Politik so gut getan hat, wie mehr weiblicher Einfluss."

Nancy Pelosi, Sprecherin des US-Repräsentantenhauses


Nach oben

Weitere Themen

Darf Ur­laub bei Kurz­ar­beit ge­kürzt wer­den?
Strandszene mit Cocktailglas; Cocktailglas ist mit rotem Kreuz durchgestrichen; daneben die Grafik eines Fragezeichens und eines Ausrufezeichens
DGB/123rf.com/ lineartestpilot/ P. M. Pelz/ maglara
Verschiedene Arbeitgeber vertreten die Position: Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die aufgrund der Corona-Krise in Kurzarbeit sind, kann der Anspruch auf Erholungsurlaub gekürzt werden. Im Klartext: Weniger Urlaubstage wegen Kurzarbeit. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften widersprechen. Die wichtigsten Informationen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
weiterlesen …

Co­ro­na-App und Ar­beits­recht: Was darf mein Chef?
Weibliche Hand hält Smartphone; darüber eine Grafik mit einem grünen Häkchen
Colourbox.de
Seit dem 16. Juni ist die Corona-Warn-App verfügbar. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitenhmer stellen sich mit Blick auf die App verschiedene Fragen. Darf der Chef oder die Chefin beispielsweise anordnen, dass Beschäftigte die Corona-Warn-App installieren und nutzen? Und was ist mit Lohn und Gehalt, wenn die App "anschlägt" und Beschäftigte zuhause bleiben müssen? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
weiterlesen …

Co­ro­na: Al­les, was Be­schäf­tig­te jetzt wis­sen müs­sen
Mikroskopaufnahme Corona-Viren
DGB/Kateryna Kon/123rf.com
Corona und Arbeitsrecht, Corona und Kurzarbeitergeld, Corona und Arbeitszeit, Corona und Arbeitsschutz, Corona und Kinderbetreuung: Wir beantworten die wichtigsten Fragen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der COVID19-Krise.
weiterlesen …

ein­blick - DGB-In­fo­ser­vice kos­ten­los abon­nie­ren
Mehr online, neues Layout und schnellere Infos – mit einem überarbeiteten Konzept bietet der DGB-Infoservice einblick seinen Leserinnen und Lesern umfassende News aus DGB und Gewerkschaften. Hier können Sie den wöchentlichen E-Mail-Newsletter einblick abonnieren.
zur Webseite …
30 Jah­re Deut­sche Ein­heit: Wie sieht's aus mit der Gleich­stel­lung in Ost und West?
Zwei Hände bilden die Symbole für "männlich" und "weiblich"
DGB/123rf.com/Larisa Rudenko
Frauen in West- wie in Ostdeutschland haben in Puncto Bildung, Erwerbstätigkeit und soziale Absicherung in den vergangenen Jahren gegenüber Männern aufholen können. Das zeigt eine aktuelle Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Trotzdem gibt es beim Thema Gleichstellung weiterhin erhebliche Unterschiede zwischen Ost und West.
weiterlesen …

Weib­lich, sys­tem­re­le­vant, un­ter­be­zahlt
Nahaufnahme von Frau mit Mund-Nasen-Schutz (und blauer Pflegepersonalkleidung)
DGB/123rf.com/imagesource
In der Corona-Krise waren und sind sie systemrelevant: Pflegeberufe, Verkaufsberufe, Erziehungs- und Sozialberufe, Reinigungsberufe. In diesen vier Branchen arbeiten hauptsächlich Frauen. Bezahlung und Arbeitsbedingungen sind bisher unterdurchschnittlich, wie Zahlen des DGB-Index Gute Arbeit zeigen. Zeit, das endlich zu ändern.
weiterlesen …

Gleich­stel­lungs­stra­te­gie be­schlos­sen - jetzt Gleich­stel­lungs­stif­tung grün­den
Piktogramm von Mann und Frau, Fifty-Fifty
DGB/Simone M. Neumann
Die Bundesregierung hat eine Gleichstellungsstrategie zur Chancengleichheit von Frauen und Männern beschlossen. Der DGB begrüßt den Beschluss. Damit die Strategie ihren Namen verdiene, müsse sie jetzt aber auch "institutionell verankert und über die jetzige Legislaturperiode hinaus angewendet werden", sagt DGB-Vize Elke Hannack. Der DGB setzt sich mit dem Deutschen Frauenrat für eine Gleichstellungsstiftung ein, die die Ministerien bei der Anwendung der Gleichstellungsstrategie unterstützt und berät.
weiterlesen …

Nicht ein­mal 8 Pro­zent Frau­en in deut­schen Un­ter­neh­mens­vor­stän­den
Vekrografik Lohnlücke: Zwei Münzstapel mit niedrigem Stapel und Frau und höherem Stapel und Mann
DGB/Jozef Mičic/123RF.com
Auf den Vorstandsposten deutscher Unternehmen sitzen gerade einmal zu 7,7 Prozent Frauen. Das zeigen die Berichte über die Entwicklung des Frauen- und Männeranteils in Führungsgremien in der Privatwirtschaft und im Öffentlichen Dienst, die das Bundeskabinett heute beschlossen hat. "Damit stellen sich Unternehmen selbst ein Bein", sagt DGB-Vize Elke Hannack.
weiterlesen …

Deutsch­land Schluss­licht bei der Frau­en­quo­te
Geschäftfrau mit Unterlagen und Telefon
DGB/kantver/123rf.com
Von allen europäischen Ländern, die gesetzliche Regeln zum Frauenanteil in Führungsgremien von Unternehmen haben, liegt Deutschland bei der tatsächlichen Frauenquote auf dem letzten Platz. DGB-Vize Elke Hannack fordert, die Geschlechterquote deutlich auszuweiten. Bei Null Prozent Frauen in Vorstandspositionen müsse es "empfindliche Geldstrafen" geben.
weiterlesen …

Deut­sche Ge­schlech­ter­quo­te we­nig am­bi­tio­niert
Piktogramm von Mann und Frau, Fifty-Fifty
DGB/Simone M. Neumann
Seit 2015 gilt in Deutschland eine Geschlechterquote für die Besetzung von Führungsgremien in Unternehmen. Im Vergleich mit anderen Ländern in Europa, die solche Regeln geschaffen haben, belegt Deutschland den letzten Platz. Das belegt eine Analyse des Instituts für Mitbestimmung und Unternehmensführung (IMU) in der Hans-Böckler-Stiftung.
weiterlesen …

Co­ro­na-Kri­se ver­stärkt so­zia­le Un­gleich­heit
Kind
DGB/Simone M. Neumann
Die Corona-Krise ist eine riesige Belastung, insbesondere für Frauen. Auch Kinder gehören zu den Verlierern der Krise. Ungerechtigkeiten gab es schon vor Corona. Jetzt werden sie stärker. Die Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern nehmen zu. Wer sozial und finanziell schlechter gestellt ist, wird jetzt noch stärker abgehängt.
weiterlesen …

Kein Zu­rück zum "Heim­chen am Herd"
Junge Frau im Jeanshemd in sonnigem Büro
DGB/langstrup/123rf.com
Wenn Kitas und Schulen geschlossen sind, kümmern sich meistens die Frauen um die Kinder oder zu pflegende Angehörige. Die Politik muss jetzt dringend gegensteuern, damit sich alte Rollenmuster nicht wieder verfestigen.
weiterlesen …

Co­ro­na-Kri­se darf kei­ne al­ten Rol­len­bil­der för­dern
Mutter spielt mit ihren zwei kleinen Kindern
DGB/Oksana Kuzmina/123rf.com
Kitas zu, Schulen zu: Für viele Familien ist das eine schwierige Situation. Jetzt wieder in die alten Rollenbilder zu verfallen – Mann geht arbeiten, Frau bleibt zu Hause – ist jedoch genau der falsche Weg, sagt DGB-Vize Elke Hannack im SWR. Sie fordert: Staatliche Hilfen für alle Eltern, die jetzt in der Corona-Krise wegen der Kinder nicht arbeiten können.
weiterlesen …

Glei­ches Ge­halt für Frau­en und Män­ner – Ta­rif­bin­dung stär­ken!
Münzstapel niedrig und Hoch mit Mann und Frau Symbol zur Darstellung der Lohnlücke
DGB/Le Moal Olivier/123RF.com
Frauen verdienen durchschnittlich 21 Prozent weniger als Männer. Dort wo Tarifverträge gelten, ist die Kluft zwischen den Gehältern deutlich kleiner. „Deswegen sollte die Politik die Tarifbindung stärken“, fordert DGB-Vize Elke Hannack: „Tarifverträge drängen prekäre Beschäftigung zurück, sorgen für faire Arbeitszeiten und bieten bessere Chancen auf eine eigenständige Existenzsicherung."
Zur Pressemeldung

Han­nack: Gleich­stel­lungs­stra­te­gie ist wich­ti­ges Si­gnal
Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes
DGB/Simone M. Neumann
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat heute die nationale Gleichstellungsstrategie auf den Weg gebracht. "Das ist ein wichtiges Signal für viele Frauen in Deutschland und allemal folgerichtig, um dem Gleichheitsgrundsatz unseres Grundgesetzes Nachdruck zu verleihen", sagt DGB-Vize Elke Hannack.
weiterlesen …

"Män­ner müs­sen zu Hau­se mehr an­pa­cken"
Vater mit zwei kleinen Kindern, staubsaugen gemeinsam den Küchenboden
Colourbox.de
"Ob bei der Kinderbetreuung, der Pflege von Angehörigen oder im Haushalt - Männer müssen zu Hause mehr anpacken", sagt DGB-Vize Elke Hannack. Viele Männer würden gern mehr Zeit mit der Familie verbringen und dafür ihre Erwerbsarbeit reduzieren. Frauen wollen dagegen ihre Arbeitszeit häufig erhöhen – dafür brauche es bessere Rahmenbedingungen, so Hannack.
weiterlesen …

Mehr Frau­en ins Par­la­ment: Wahl­rechts­re­form nut­zen
Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes
DGB/Simone M. Neumann
Wie kann der Frauenanteil im Parlament endlich deutlich erhöht werden. Darüber berät der Bundestag. "Gut, dass das Thema jetzt im Parlament diskutiert wird", sagt DGB-Vize Elke Hannack. Viel wichtiger sei es aber, "jetzt die anstehende Wahlrechtsreform zu nutzen, um hier voran zu kommen."
weiterlesen …

Gleich­stel­lung: Lang­sam mal in der Zu­kunft an­kom­men
Viele verschiedene Menschen in einer großen Gruppe
DGB/rawpixel/123RF.com
Der Global Gender Gap Report 2020 des Weltwirtschaftsforum zeigt: Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Deutschland verbessert sich - aus Sicht des DGB allerdings viel zu langsam. "Damit es kein Jahrhundert dauert, bis Frauen endlich gleich bezahlt werden und genauso oft in Spitzenpositionen und politische Ämter kommen wie Männer, brauchen wir Gesetze, die dies beschleunigen", fordert DGB-Vize Elke Hannack.
weiterlesen …

Men­schen­han­del und Ar­beits­aus­beu­tung von Frau­en stop­pen
Sitzende Frau, die Kopf auf eine Hand stützt, verzweifelter Gesichtsausdruck, die zweite Hand hält ein Schild in die Kamera mit der Aufschrift "I am not for sale"
DGB/123rf.com/ximagination
Der 30. Juli ist Internationaler Tag gegen Menschenhandel. Der DGB fordert die Bundesregierung und die Landesregierungen auf, alles zu tun, um Menschenhandel und Arbeitsausbeutung zu stoppen. Vor allem Frauen sind häufig betroffen.
weiterlesen …
Erste Seite  Vorherige Seite 
Seite: 1 2 3
Letzte Seite