Deutscher Gewerkschaftsbund

Dossier Demografie

09.04.2010

Demografischer Wandel

Älterer Mann arbeitet auf dem Feld

DGB/Simone M. Neumann

Die Menschen werden älter, zugleich werden immer weniger Kinder geboren. Dieser demografische Wandel hat Auswirkungen auf die Rentenkasse. Die Antwort darauf kann aber nicht sein, trotz hoher Arbeitslosigkeit das Renteneintrittsalter zu erhöhen. Vielmehr müssen wir dafür sorgen, dass mehr Menschen bis zum 65. Lebensjahr arbeiten können, statt vorzeitig verschlissen oder ausgemustert zu werden.

Über 40 Prozent der Unternehmen beschäftigen keine über 50-Jährigen. Diesem verheerenden Jugendwahn müssen wir entgegentreten. Wir setzen uns ein für eine altersgerechte Arbeitsorganisation, für stetige Weiterbildungsangebote sowie für vorbeugenden Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Dafür wirbt der Deutsche Gewerkschaftsbund auch im Rahmen der Initiative 'Erfahrung ist Zukunft' der Bundesregierung. Sie soll dazu beitragen, die Einstellung der Gesellschaft und insbesondere der Arbeitgeber gegenüber älteren Beschäftigten positiv zu verändern. Denn wir können es uns nicht länger leisten, das Potenzial älterer Menschen brachliegen zu lassen.


Arbeit - Datei
17.08.2009

arbeitsmarkt aktuell 5/2009: Krise trifft Junge und Ältere besonders stark, Juli 2009

Das Risiko, arbeitslos zu werden, ist in der Krise für Jugendliche wie für Ältere besonders hoch. Arbeitslosigkeit trifft Jüngere wie Ältere derzeit härter als die Erwerbstätigen insgesamt. Ihre Arbeitslosigkeit stieg im Mai 2009 mehr als dreimal so stark an wie die Arbeitslosigkeit insgesamt.







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