Auftaktverhandlung ohne Ergebnis
Die erste Verhandlungsrunde bei der Harzer Schmalspurbahnen GmbH ist am Dienstag, den 6. März 2026, ohne ein Angebot des Arbeitgebers zu Ende gegangen. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG hat ihre Forderungen platziert und erläutert. Von Arbeitgeberseite wurde lediglich die wirtschaftliche Lage des Unternehmens dargestellt.
Gewerkschaft fordert verhandlungsfähiges Angebot
Die EVG fordert den Arbeitgeber auf, die Zeit bis zur nächsten Verhandlung zu nutzen und ein verhandlungsfähiges Angebot zu erarbeiten. Dieses soll der Gewerkschaft vorgelegt werden, um die Tarifverhandlungen voranzubringen.
Forderung nach deutlich mehr Geld
Die Gewerkschaft fordert eine Gehaltserhöhung von 10,2 Prozent. Diese Forderung setzt sich zusammen aus 5 Prozent Erhöhung der Tabellenentgelte und 5,2 Prozent für das tarifliche Zusatzgeld, das sogenannte EVG-ZUG. Damit sollen die Beschäftigten eine spürbare Verbesserung ihrer Einkommen erreichen.
Mitgliederbonus und bessere Zulagen gefordert
Neben der allgemeinen Gehaltserhöhung fordert die EVG die Einführung einer Einmalleistung, die exklusiv für EVG-Mitglieder gelten soll. Darüber hinaus sollen die Zulagen für ungünstige Arbeitszeiten und Rufbereitschaft verbessert werden, um die besonderen Belastungen der Beschäftigten angemessen zu honorieren.
Beschäftigungssicherheit als zentrale Forderung
Ein wichtiger Bestandteil der Forderungen ist der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen für die Laufzeit des Tarifvertrages. Mit dieser Regelung soll die Beschäftigung der Mitarbeiter*innen sichergestellt werden.
Nächste Verhandlungsrunde am 17. März
Die 2. Verhandlungsrunde ist für den 17. März 2026 angesetzt. Die Gewerkschaft wird die Beschäftigten weiterhin über alle Schritte in der Tarifrunde informieren. Die EVG ruft die Beschäftigten auf, Mitglied zu werden und die Tarifkommission bei den Verhandlungen zu unterstützen.