Mehr Geld für 1.300 Beschäftigte in der Backwarenbranche

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Einigung auf Gehaltserhöhungen

Rund 1.300 Beschäftigte in der Backwarenherstellung in Sachsen-Anhalt und Thüringen erhalten mehr Geld. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und der Backwarenhersteller Aryzta haben sich bei Tarifverhandlungen darauf verständigt, dass die Gehälter ab April 2026 um 2,5 Prozent steigen.

Weitere Erhöhungen im Jahr 2027

Im darauffolgenden Jahr gibt es 2 Erhöhungen für die Beschäftigten in Eisleben und Nordhausen: 2 Prozent mehr Entgelt zum Jahresbeginn im Januar 2027 und weitere 1,5 Prozent zum Juli 2027. Der Tarifvertrag läuft bis Ende März 2028.

Planungssicherheit trotz Drohkulisse

Das Unternehmen wollte für seine Planungssicherheit einen Tarifvertrag mit längerer Laufzeit. NGG-Verhandlungsführer Olaf Klenke erklärte, dass damit auch sichere Perspektiven für die Beschäftigten verbunden sein müssten. Den Angaben zufolge wurden die Verhandlungen von der Drohung des Unternehmens begleitet, Jobs abzubauen oder gar Standorte zu schließen.

Eine Sprecherin von Aryzta zeigte sich zufrieden: "Wir sind froh über diesen Tarifabschluss und die damit verbundene Planungssicherheit bis Ende März 2028. Diese Einigung bietet vor allem unseren Standorten in Eisleben und Nordhausen sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die notwendige langfristige Planungssicherheit sowie Stabilität."

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