Tarifeinigung für die Beschäftigten der Deutschen Presseagentur (dpa) erzielt

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Tarifeinigung in der 5. Runde

In der 5. Verhandlungsrunde haben sich die Gewerkschaft ver.di, der DJV und die Deutsche Presse-Agentur GmbH (dpa) auf ein Tarifergebnis für die rund 800 Beschäftigten der dpa und ihrer Landesbüros und der Tochtergesellschaften im Newsroom geeinigt. Diese sieht in diesem Jahr 2 Festbetragserhöhungen um 110 und 90 Euro sowie eine Erhöhung um weitere 2,5 Prozent in 2027 vor.

Die Laufzeit endet nach 24 Monaten am 31. Dezember 2027. Für Volontär*innen erhöhen sich die Vergütungen bereits ab dem 1. März 2026 um 200 Euro.

Tarifabschluss nach 1. ganztägigen Streik der Geschichte

“Der 5. Verhandlungstermin stand unter spürbarem Eindruck des ersten ganztägigen Streiks bei dpa eine Woche zuvor. Nach intensivem Austausch zwischen Tarifkommission und Arbeitgeberseite sieht die Einigung für große Teile der dpa-Beschäftigten Reallohnsteigerungen durch Festbetragserhöhungen und die weitere lineare Erhöhung vor. Das Ergebnis liegt deutlich über den vorherigen Angeboten der dpa. Im Kompromiss steckt unsererseits eine ausgereizte Laufzeit von 24 Monaten. Die dpa-Beschäftigten werden für ihren Mut, den Arbeitskampf zu wagen, nun mit dem jetzt erreichten Ergebnis belohnt, dadurch kam entscheidende Bewegung in die Verhandlung”, erklärt ver.di-Verhandlungsführer Matthias von Fintel.

“Unser Dank gilt den am Streik beteiligten Kolleg*innen, das hat den entscheidenden Unterschied zu den unzureichenden und lange von Arbeitgeberseite angebotenen Tarifsteigerungen gebracht”, ergänzt von Fintel.

Entgelterhöhungen wirken in den Beschäftigtengruppen unterschiedlich stark

Für die verschiedenen Beschäftigtengruppen ist die Erhöhungswirkung im Verlauf des Jahres 2026 unterschiedlich stark. Für Volontär*innen 8,4 Prozent, für Redakteur*innen bei Berufseinstieg 5,4 Prozent und für Redaktions-Assistent*innen 5,1 Prozent. Für langjährige Redakteur*innen sind 3,7 Prozent in diesem Jahr gewährleistet. Dazu steigen die Gehälter zur Jahresmitte 2027 um weitere 2,5 Prozent. 

Es gilt eine Erklärungsfrist bis zum 24. April 2026.

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