Geschäftsführung legt nachgebessertes Angebot vor
In der 2. Verhandlungsrunde zwischen der EVG und der GBM hat die Geschäftsführung am 5. März 2026 ein leicht nachgebessertes Angebot vorgelegt. Allerdings wurden die Forderungen nach einem 2. halben Wahlmodell und dem Fonds für soziale Sicherung weiterhin zurückgewiesen.
Angebot bleibt deutlich hinter Forderungen zurück
Die angebotene Erhöhung beträgt 2,5 Prozent im 1. Jahr sowie 2,25 Prozent im 2. Jahr bei einer Laufzeit von 24 Monaten. Konkret bedeutet dies für die Entgeltgruppe 6-0 eine Erhöhung von 70 Euro in diesem Jahr und 63 Euro im nächsten Jahr. In der Entgeltgruppe 9-2 würde dies 96 Euro mehr Geld in diesem Jahr und 86 Euro im nächsten Jahr bedeuten. Die EVG fordert jedoch 250 Euro und bewertet das Angebot als deutlich zu wenig.
Verhandlungen werden fortgesetzt
Insgesamt ist das Angebot der Geschäftsleitung noch nicht ausreichend und sollte entschieden nachgebessert werden. Die Tarifverhandlungen werden am 10. März 2026 fortgesetzt. Die EVG wird die Beschäftigten auch weiterhin über den Verlauf der Verhandlungen informieren.