3. Verhandlungsrunde ohne Einigung
Die 3. Entgelttarifverhandlung für die Beschäftigten der XERVON GmbH am 3. März 2026 ist ohne Ergebnis beendet worden. Trotz intensiver Gespräche hielt die Arbeitgeberseite über den gesamten Verhandlungsverlauf hinweg an ihren Vorstellungen fest.
Arbeitgeberangebot bleibt weit hinter Erwartungen zurück
Die Arbeitgeber bieten eine Einmalzahlung von 225 Euro für die Monate Dezember 2025 bis Februar 2026 an. Ab dem 1. März bis 31. Dezember 2026 soll das Entgelt um 2,4 Prozent steigen, vom 1. Januar bis 30. November 2027 um weitere 2,1 Prozent. Die Laufzeit des Tarifvertrags würde 24 Monate betragen. Zudem lehnen die Arbeitgeber ein umfassendes Maßregelungsverbot ab. Dieses Angebot bleibt nach Gewerkschaftsangaben meilenweit hinter den Erwartungen der Beschäftigten zurück.
Gewerkschaft fordert 6 Prozent mehr
Die Gewerkschaft hält an ihrer Forderung nach 6 Prozent mehr Entgelt fest. Die Verhandlungen wurden auf den 31. März 2026 vertagt. Die Gewerkschaft kündigt an, den Druck zu erhöhen und ruft zu mehr Tarifmacht und Organisationsmacht durch höhere Mitgliederzahlen, stärkere Beteiligung und mehr Sichtbarkeit auf.