DGB zieht Bilanz: Viele Reformpläne treffen Frauen härter als Männer
Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende
Statement
Mit einer Vielzahl von Regelungen droht die Bundesregierung insbesondere (erwerbstätige) Frauen zu belasten. Die DGB-Abteilung Frauen, Gleichstellungs- und Familienpolitik hat die aktuellen Regierungsvorhaben systematisch ausgewertet – und kommt zu einem alarmierenden Befund: Ein großer Teil der Reformpläne geht zulasten von Frauen.
04. September 2026
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DGB fordert Nachbesserung bei Einkommensteuerreform
Pressemitteilung
Der DGB begrüßt das Ziel, Beschäftigte zu entlasten, hält den Gesetzentwurf aber für zu kurz gegriffen: Der Grundfreibetrag muss stärker steigen, Familien dürfen steuerlich nicht weiter ungleich behandelt werden. Statt neue Löcher in die Sozialkassen zu reißen, sollte die Bundesregierung hohe Einkommen und große Vermögen konsequenter heranziehen.
02. September 2026
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Mietenreport 2026: Hohe Mieten machen Wohnen zum Armutsrisiko
Stefan Körzell, stellvertretender DGB-Vorsitzender
Statement
58 Prozent der Mieter*innen klagen über zu hohe Wohnkosten und sparen deshalb bei gesunden Lebensmitteln, Medikamenten und Altersvorsorge. Der DGB fordert starken Mieterschutz, konsequentes Vorgehen gegen Mietwucher und mehr sozialen Wohnungsbau.
01. September 2026
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Rund 192.000 ohne Job im Juli: Steigende Arbeitslosigkeit trifft schwerbehinderte Menschen besonders hart
Anja Piel, Bundesvorstandsmitglied
Statement
Der Gesetzgeber muss Menschen mit Behinderung besser vor Jobverlust schützen und die Beschäftigungspflicht der Arbeitgeber konsequent durchsetzen. Denn die steigende Arbeitslosigkeit trifft Menschen mit Behinderung besonders stark. Nach einem Jobverlust finden sie trotz guter Qualifikation oft nur schwer einen neuen Arbeitsplatz oder bleiben dauerhaft arbeitslos.
01. September 2026
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Pflegeversicherung: Bundesregierung muss drohende Pleite im Herbst verhindern
Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied
Statement
Schon im Oktober könnte die Pflegeversicherung ihre Leistungen nicht mehr vollständig zahlen, warnt der GKV-Spitzenverband. Der DGB fordert die Bundesregierung auf, “alles in Bewegung zu setzen” um die drohende Zahlungsunfähigkeit zu verhindern. Dafür sei eine Finanzspritze von rund 10 Milliarden Euro nötig.
31. August 2026
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