Deutscher Gewerkschaftsbund

Digitalisierung der Arbeitswelt

Digitalisierung der Arbeitswelt

Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist ein weitreichender Transformationsprozess. Deshalb hat der DGB das Projekt "Arbeit der Zukunft" im Jahr 2018 zu einer eigenständigen Abteilung mit dem Fokus auf Digitale Arbeit und Arbeitsmarktmonitoring weiterentwickelt.

Auf dem DGB-Kongress im Mai 2018 wurde dafür ein „Politisches Arbeitsprogramm für die Gestaltung Guter Arbeit in der digitalen Welt“ beschlossen. Dazu gehören die Erforschung, Entwicklung und Umsetzung von Handlungsansätzen für (1) Arbeitszeitsouveränität und ortsflexibles Arbeiten, (2) Arbeits- und Gesundheitsschutz 4.0, (3) die Stärkung der Mitbestimmung für die digitalen Transformationsprozesse, (4) eine Bildungsstrategie für die Arbeitswelt 4.0, (5) einen modernen Beschäftigtendatenschutz, (6) einen Gestaltungsrahmen für digital organisierte Plattformarbeit sowie (7) die Nutzung von Daten-Analytik und Künstlicher Intelligenz (KI) für selbstbestimmtes Leben und Arbeiten.

Der DGB setzt zu diesen Themen eigene inhaltliche Impulse und erarbeitet Konzepte, die über ein „politisches Silo-Denken“ hinausgehen. Dazu arbeitet der DGB u. a. im Rahmen der Plattformen „Lernende Systeme (KI)“ des BMBF sowie zur „Digitale Arbeitswelt“ im BMAS und engagiert sich im Steuerkreis der Initiative „Neue Qualität der Arbeit“ (INQA). Der DGB beteiligt sich ebenso an der Umsetzung des Arbeitsforschungsprogramms der Bundesregierung. Dabei geht es darum, praxisorientierte Lösungen in beteiligungsorientierten Beschäftigungs- und Arbeitsformen zu entwickeln.

Mit dem DGB-Index Gute Arbeit erarbeitet der DGB eine eigene, kontinuierliche Arbeitsweltberichterstattung und ist auch in weiteren Kontexten in die Erforschung der Arbeitsqualität involviert.

Kontakt

Deutscher Gewerkschaftsbund Bundesvorstand
Digitalisierung der Arbeitswelt
Henriette-Herz-Platz 2
10178 Berlin

Sekretariat: Tobias Rachuj

Telefon 030.240 60-601
Email Tobias.Rachuj@dgb.de

Für Interview-Anfragen wenden Sie sich bitte direkt an unsere Pressestelle

 

Ansprechpartner

Oliver Suchy
Leiter der Abteilung Grundsatz und Gute Arbeit

Roman Kormann
Digitale Arbeit

Tobias Rachuj
Assistenz

Aktuelles

Transformation
Künst­li­che In­tel­li­genz für Gu­te Ar­beit nut­zen
Human Friendly Automation – Beispiel Bundesagentur für Arbeit
Elektronische Darstellung von Akten, Symbolbild
DGB/thodonal/123rf.com
Dass Menschen durch intelligente Automatisierung keine Nachteile haben dürfen, ist das zentrale Ziel der Initiative Human Friendly Automation (HFA), die seit 2020 tätig ist und eine gemeinsame Wertecharta erarbeitet hat. Sie soll dazu beitragen, dass die digitale Transformation der Arbeitswelt im Sinne der Beschäftigten abläuft. Der DGB macht dazu konkrete Vorschläge.
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Themenfokus
Künst­li­che In­tel­li­genz (KI) für gu­te Ar­beit
Mind Domination-Konzept in Form von Frauen Umrisskontur mit Leiterplatte und binärem Datenfluss auf blauem Hintergrund
DGB/ryzhi/123rf.com
Welche Rahmenbedingungen sind aus Sicht der Beschäftigten nötig, damit Künstliche Intelligenz (KI) in kleinen und mittleren Unternehmen ein Erfolg wird? Oliver Suchy beantwortet für das Projekt "KI Wissens- und Weiterbildungszentrum" Fragen zu KI aus gewerkschaftlicher Sicht.
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Podcast
Pris­ma der neu­en Ar­beits­welt
Ein Podcast mit Oliver Suchy (DGB)
Männlcihe Hand am Laptop mit eingeblendetem Netzwerk-Diagramm
DGB/everythingpossible/123rf.com
In der ersten Episode des Video-Podcasts des Zentrums digitale Arbeit spricht Oliver Suchy (DGB) über den Begriff der flauschigen Projektewelt, über betriebliche Kipppunkte der digitalen Arbeitswelt und ein notwendiges strategisches Umdenken. Suchy erklärt, welche Rolle dabei auch die betriebliche Mitbestimmung spielt.
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Po­ten­zia­le von Künst­li­cher In­tel­li­genz (KI) für Be­schäf­tig­te
Teaser Roboter Automatisierung Fertigung Industrie
Colourbox
Künstliche Intelligenz (KI) wird die gesamte Lebens- und Arbeitswelt künftig stark verändern. DGB-Experte Oliver Suchy erklärt im Interview mit INQA, welche Potenziale er für Beschäftigte durch die Einführung von intelligenten Softwares, Systemen und Robotern sieht – und liefert wertvolle Tipps, wie das Integrieren von KI-Systemen erfolgreich gelingt.
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La­bo­ra-Pa­nel: Eu­ro­päi­sche Re­ge­lungs­an­sät­ze für künst­li­che In­tel­li­genz (KI) in der Ar­beits­welt
Schriftzug Künstliche Intelligenz vor Auge aus Binärcode
Colourbox.de
Die EU-Kommission hat einen risikobasierten Regulierungsvorschlag für die Zulassung von Künstlicher Intelligenz in Europa vorgelegt. Dieser weltweit einzigartige Ansatz sieht auch für die Arbeitswelt neue Regeln vor. Auf dem LABOR.A-Panel der Hans-Böckler-Stiftung wurden der Vorschlag der EU-Kommission und die arbeitspolitischen und gewerkschaftlichen Anforderungen für KI im Betrieb diskutiert.
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Mehr Ak­zep­tanz für KI durch Mit­be­stim­mung
Mann im Anzug tippt auf visualisierte Datenströme
DGB/olegdudko/123rf.com
Oliver Suchy, Leiter der Fachabteilung Digitale Arbeitswelten und Arbeitsweltberichterstattung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) über den Nutzen von Künstlicher Intelligenz (KI) für Arbeitnehmer*innen und die Effekte betrieblicher Mitbestimmung.
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Broschüre
Di­gi­ta­le Si­gna­le: Ge­sell­schaft­li­che Teil­ha­be heu­te
Menschlicher Arm reicht Roboter Arm die Hand
Colourbox
Die Neue Broschüre der Friedrich-Ebert-Stiftung mit Beiträgen zur Frage: Was bedeutet Gute Arbeit, wenn deine Kollegin eine Maschine ist?
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Transformation
"Rat der Ar­beits­welt" legt Be­richt vor
Rat der Arbeitswelt
Rat der Arbeitswelt
Der vom Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) ins Leben gerufene „Rat der Arbeitswelt“ hat seinen ersten Bericht vorgelegt. Auf 256 Seiten hat das Gremium die Transformation der Arbeitswelt analysiert und macht Ratschläge, wie Unternehmen und Beschäftigte den Weg in die Zukunft gemeinsam gehen können.
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Oliver Suchy im Interview
Platt­form­ar­beit: Trans­pa­renz, Schutz vor Will­kür, Be­weis­la­stum­kehr
Nahaufnahme: Finger berührt ein Smart-Tablet (Symbolbild für digitale Arbeit / Digitalisierung)
DGB/123rf.com/kantver
Beschäftigte auf Plattformarbeit sind häufig nicht sozial abgesichert. Es fehlt schlichtweg an Vorgaben. Olli Suchy erläutert auf der Webseite des „Rates der Arbeitswelt“, wie digitale Plattformen fairer und sicherer werden: Transparenz, mehr Schutz vor Willkür und eine Umkehr der Beweislast für den Nachweis über die Beschäftigungsform.
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Spiel­raum für Ho­me­of­fi­ce
Mutter arbeitet zu Hause am Laptop und hält ein Kleinkind im Arm
DGB/Jozef Polc/123rf.com
Home Office in Corona-Zeiten: Doch, was dürfen Beschäftigte von ihrem Unternehmen erwarten und was müssen Vorgesetzte ihnen anbieten? DGB-Experte Olli Suchy hat der Webseite der "Initiative Neue Qualität der Arbeit" Rede und Antwort gestanden.
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Plattformarbeit
Groß­bri­tan­ni­en er­kennt Uber-Fah­rer*in­nen als An­ge­stell­te an
Cockpit eines Autos, Fahrer hat eine Hand am lenkrad, mit der anderen bedient er ein Smartphone
DGB/Daniel Gonzalez/123rf.com
In einem Grundsatzurteil hat der Oberste Gerichtshof des Vereinigten Königreichs Fahrer*innen der Mobilitätsplattform „Uber“ als Arbeitnehmer*innen anerkannt. Dieses Urteil reiht sich ein in eine Vielzahl aktueller Arbeitsgerichtsentscheidungen innerhalb der EU. Der Deutsche Gewerkschaftsbund wird in Kürze mit einem Positionspapier wichtige Anforderungen zur Gestaltung der Plattformarbeit vorlegen.
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Positionspapier zur mobilen Arbeit inkl. Homeoffice

Gestaltungsrahmen für Plattformarbeit

Kurz erklärt

KI für Gute Arbeit

Beiträge

Themenfokus
Künst­li­che In­tel­li­genz (KI) für gu­te Ar­beit
Welche Rahmenbedingungen sind aus Sicht der Beschäftigten nötig, damit Künstliche Intelligenz (KI) in kleinen und mittleren Unternehmen ein Erfolg wird? Oliver Suchy beantwortet für das Projekt "KI Wissens- und Weiterbildungszentrum" Fragen zu KI aus gewerkschaftlicher Sicht.
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Interview
„Für ech­tes Em­po­wer­ment sor­gen“
Oliver Suchy spricht auf dem Online-Portal „Lernende Systeme“ darüber, wie Beschäftigte die Einführung von KI im Unternehmen mitgestalten können. Und worauf es dabei genau ankommt.
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Artikel
Wie die Ein­füh­rung von KI im Un­ter­neh­men ge­lingt
Der Change-Prozess bei der Einführung von KI besteht aus 4 Phasen. Oliver Suchy und Professor Sascha Stowasser erläutern im HR Journal, wie Unternehmen dabei vorgehen sollten.
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Positionspapier zur mobilen Arbeit inkl. Homeoffice

Positionspapier Digitalisierung
Frau mit Papieren und Laptop an einem Holztisch
DGB/ammentorp/123rf.com
Die Digitalisierung eröffnet den Beschäftigten neue Möglichkeiten für mehr Arbeitszeit- und Arbeitsortsouveränität - nicht erst seit Corona. Doch der aktuelle Gesetzentwurf zum Homeoffice droht nach Verwässerungen durch das Kanzleramt zu einer großen Enttäuschung zu werden. Er braucht ein deutliches Upgrade im Sinne der Beschäftigten.
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