Deutscher Gewerkschaftsbund

10.08.2020
Inklusion

Job und Behinderung: Ab wann gelte ich als schwerbehindert?

Nachteilsausgleich für Schwerbehinderte: Die Rechte kennen und nutzen

Fünf Tage zusätzlicher Urlaub, erhöhter Kündigungsschutz und das Recht, Überstunden zu verweigern: Menschen mit einer Schwerbehinderung haben im Job besondere Rechte. Doch viele verzichten darauf – aus Scham oder Unwissen.

Hand am Rad von einem Rollstuhl

DGB/Luca Bertolli/123rf.com

Job und Behinderung: Antworten auf alle wichtigen Fragen

Beschäftigte mit Behinderung: Dunkelziffer vermutlich hoch

Rund eine Million Menschen mit einer Schwerbehinderung sind in deutschen Unternehmen beschäftigt – offiziell. Die Dunkelziffer liegt viel höher: Viele Betroffene verschweigen die Behinderung gegenüber dem Arbeitgeber, aus Scham oder Angst vor Nachteilen.

Andere wissen vielleicht gar nicht, dass eine ihrer Einschränkungen oder Krankheiten bereits als Behinderung oder sogar Schwerbehinderung gilt. Damit entgehen diesen Beschäftigten bestimmte Rechte, die ihnen als Nachteilsausgleich zustehen – bezahlter Sonderurlaub etwa oder das Recht, bei Bedarf in Teilzeit zu arbeiten.

DGB-Newsletter einblick

Jetzt den E-Mail-Newsletter des DGB abonnieren. Der DGB-Infoservice einblick liefert vierzehntägig kompakte News und Infos zu allen Themen, die im Job eine Rolle spielen.

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen.

Was heißt eigentlich „behindert“?

Die meisten Menschen denken dabei an Menschen im Rollstuhl oder mit einer geistigen Behinderung. Doch auch eine überstandene Krebserkrankung, Diabetes, Rheuma, Depressionen, Tinnitus oder eine schwere Akne können Grund für eine Behinderung sein. Das Schwerbehindertengesetz definiert den Begriff so:

Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist. (§ 2 SGB IX)

Ab wann gelte ich als "schwerbehindert"?

Sätze wie "Sie ist 80% schwerbehindert." kennen wir alle. Die Angabe in Prozent ist allerdings nicht ganz korrekt. Die Zahlen geben keine Prozentzahl, sondern den "Grad der Behinderung" an. Der bewegt sich abgestuft in Zehnerschritten von 20 bis 100. Korrekt wäre also eher die Aussage "Sie hat einen Grad der Behinderung von 80".

Einen groben Anhaltspunkt, wie hoch der Grad der Behinderung bei welchen Krankheiten ist, liefert die so genannte GdS-Tabelle. Die Abkürzung GdS steht für „Grad der Schädigungsfolgen“.

  • Wer einen bestimmten Grad der Behinderung hat, ist noch nicht unbedingt "schwerbehindert".
  • Erst Menschen mit einem Grad der Behinderung von 50 oder mehr gelten als schwerbehindert.
  • Bei einem Grad der Behinderung unter 50, aber von mindestens 30 kann die oder der Betroffene Menschen mit Schwerbehinderung unter bestimmten Umständen gleichgestellt sein.

Der Grad der Behinderung gibt an, wie stark die körperlichen, geistigen oder seelischen Funktionen eingeschränkt sind.

Wichtig: Mehrere Beeinträchtigungen/Krankheiten können den Grad der Behinderung erhöhen, werden aber nicht einfach addiert.

Wenn mehrere Beeinträchtigungen vorliegen, erhöht sich der Grad der Behinderung. Die Werte werden dabei jedoch nicht einfach nur addiert, sondern für jeden Einzelfall entsprechend gewichtet.

Beispiel: Mittelgradiges Stottern mit einem GdS von 20 und eine Neurodermitis mit einem GdS von 40 ergeben also nicht automatisch einen Grad der Behinderung von 60.

Beispiele

Gesundheitsstörung

Grad der Schädigungsfolgen (GdS)

Echte Migräne, mittelgradige Verlaufsform (häufigere Anfälle, jeweils einen oder mehrere Tage anhaltend)

20-40

Psychische Erkrankungen mit wesentlicher Einschränkung der Erlebnis- und Gestaltungsfähigkeit (z.B. ausgeprägtere depressive, hypochondrische oder phobische Störungen)

30-40

Krebserkrankungen: Nach Entfernung bestimmter bösartiger Tumore (Karzinome) gilt für den Zeitraum des sogenannten Heilungsvorbehaltes ein GdS. Dieser Zeitraum dauert mehrere Jahre je nach Tumorart, der GdS unterscheidet sich je nach Tumorart und Tumorstadium

mindestens 50

Medikamenten-, Drogen- oder Alkoholabhängigkeit, mit leichten sozialen Anpassungsschwierigkeiten

30-40

Ohrgeräusche (Tinnitus) mit erheblichen psychovegetativen Begleiterscheinungen

20

Chronische Nasennebenhöhlenentzündung schweren Grades

20-40

Umfassender Zahnverlust, über ein halbes Jahr hinaus nur unzureichend prothetisch zu versorgen

10-20

Stottern (mittelgradig, situationsunabhängig)

20

Bronchialasthma ohne dauerhafte Einschränkung der Lungenfunktion, Hyperreagibilität mit Serien schwerer Anfälle

50

Herzrhythmusstörungen, ohne andauernde Leistungsbeeinträchtigung des Herzens

10-30

Unkomplizierte Krampfadern, mit erheblicher Ödembildung und häufigen Entzündungen

20-30

Bluthochdruck (Hypertonie), schwere Form mit Beteiligung mehrerer Organe

50-100

Zöliakie (Glutenunverträglichkeit), ohne wesentliche Folgeerscheinungen unter diätischer Therapie

20

Leisten- oder Schenkelbruch, bei erheblicher Einschränkung der Belastungsfähigkeit

20

Nierensteinleiden, ohne Funktionseinschränkung der Niere, mit häufigeren Koliken und wiederholten Harnwegsinfekten

20-30

Harninkontinenz, mit leichtem Harnabgang bei Belastung

0-10

Verlust der Brust (Mastektomie), einseitig

30

Verlust der Gebärmutter und/oder Sterilität, in jüngerem Lebensalter bei noch bestehendem Kinderwunsch

20

Diabetes (wenn die Therapie eine Unterzuckerung auslösen kann und es Beeinträchtigungen in der Lebensführung gibt)

20

Neurodermitis mit generalisierten Hauterscheinungen, insbesondere Gesichtsbefall

40

Akne (Akne vulgaris) schweren Grades mit vereinzelter Abzess- und Knotenbildung und entsprechender kosmetischer Beeinträchtigung

20-30

Entzündlich-rheumatische Krankheiten (z.B. Bechterew-Krankheit), mit geringen Auswirkungen, geringe Krankheitsaktivität

20-40

Verlust eines Armes im Schultergelenk oder mit sehr kurzem Oberarmstumpf

80

Verlust eines Daumens

25

Verlust beider Beine im Oberschenkel

100

Die komplette GdS-Tabelle gibt's hier online.


Unterschiedliche GdS-Werte je nach tatsächlicher Beeinträchtigung

Die meisten Beeinträchtigungen/Krankheiten können je nach Ausprägung sehr unterschiedliche GdS ergeben. Das Beispiel unten zeigt: Ein Wirbelsäulenschaden ohne Bewegungseinschränkung bringt gar keinen GdS-Wert, ein Wirbelsäulenschaden mit Geh- oder Stehunfähigkeit hingegen den höchsten GdS von 100.

Beispiel: GdS bei Wirbelsäulenschäden
Quelle: DGB-Ratgeber "Was ist, wenn es mir passiert? Tipps für behinderte und von Behinderung bedrohte Beschäftigte", 2011
ohne Bewegungseinschränkungen oder Instabilität → GdS 0
mit geringen funktionellen Auswirkungen (Verformung, rezidivierende oder anhaltende Bewegungseinschränkung oder Instabilität geringen Grades, seltene und kurzdauernd auftretende leichte Wirbelsäulensyndrome) → GdS 10
mit mittelgradigen funktionellen Auswirkungen in einem Wirbelsäulenabschnitt (Verformung, häufig rezidivierende oder anhaltende Bewegungseinschränkung oder Instabilität mittleren
Grades, häufig rezidivierende und Tage andauernde Wirbelsäulensyndrome)
→ GdS 20
mit schweren funktionellen Auswirkungen in einem Wirbelsäulenabschnitt (Verformung, häufig rezidivierende oder anhaltende Bewegungseinschränkung oder Instabilität schweren Grades, häufig rezidivierende und Wochen andauernde ausgeprägte Wirbelsäulensyndrome) → GdS 30
mit mittelgradigen bis schweren funktionellen Auswirkungen in zwei Wirbelsäulenabschnitten → GdS 30-40
mit besonders schweren Auswirkungen (Versteifung großer Teile derWirbelsäule; anhaltende Ruhigstellung durch Rumpforthesse, die drei Wirbelsäulenabschnitte umfasst [z. B. Milwaukee-Korsett]; schwere Skoliose [ab ca. 70° nach Cobb])  → GdS 50-70
bei schwerster Belastungsinsuffizienz bis zur Geh- und Stehunfähigkeit  → GdS 80-100

 

Welche Rechte haben Schwerbehinderte im Unternehmen?

Schwerbehinderte Menschen dürfen vom Arbeitgeber nicht benachteiligt werden. Im Gegenteil: Er muss sie umfassend fördern und so beschäftigten, dass sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten möglichst voll verwerten können. Schwerbehinderte haben unter anderem Anspruch auf

  • einen behindertengerechter Arbeitsplatz
  • Teilzeitarbeit, wenn die Behinderung eine kürzere Arbeitszeit erfordert
  • besonderen Kündigungsschutz
  • fünf Tage bezahlten zusätzlichen Urlaub im Jahr
  • Verweigerung von Überstunden.

Wodurch wird eine Behinderung verursacht?

Ein Großteil der behinderten Menschen wurde nicht mit der Behinderung geboren, sondern hat sie im Laufe des Berufslebens erworben. Eine Behinderung kann durch die Arbeit entstehen oder zum Beispiel durch einen Unfall in der Freizeit. In den meisten Fällen geht die Behinderung auf eine chronische Krankheit zurück. Und: Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung nehmen vor allem Behinderungen aufgrund von psychischen Erkrankungen stark zu.

Wie wird eine (Schwer-)behinderung festgestellt?

Dafür muss ein Antrag beim Versorgungsamt (oder einer nach Landesrecht zuständigen Behörde) gestellt werden. Das kann formlos erfolgen. Es reicht der Satz „Hiermit beantrage ich die Feststellung der Schwerbehinderteneigenschaft.“ Das Amt schickt daraufhin ein mehrseitiges Formular zu und fordert bei Bedarf zusätzliche ärztliche Gutachten an. Anhand dieser Informationen stellt es fest, ob eine Behinderung vorliegt und welchen Grad sie hat. Bei einem Grad von mindestens 50 wird ein Schwerbehindertenausweis ausgestellt

Wozu brauche ich einen Schwerbehindertenausweis?

Er dient gegenüber Arbeitgebern, Behörden und Sozialleistungsträgern als Nachweis und ermöglicht es, so genannte Nachteilsausgleiche in Anspruch zu nehmen. Hintergrund ist, dass schwerbehinderte Menschen bestimmte Leistungen nur deshalb beziehen, damit sie, genau wie alle anderen, am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

Wie sage ich’s meinem Arbeitgeber?

Vorab: Niemand muss eine Schwerbehinderung von sich aus offenbaren. Aber: Nur wenn der Arbeitgeber davon weiß, kann er den entsprechenden Nachteilsausgleich gewähren. Für die Mitteilung reicht ein formloses Anschreiben an das Personalbüro mit einer Kopie des Schwerbehindertenausweises aus. Wer Hemmungen hat oder unsicher ist kann sich Unterstützung bei der gewählten Vertrauensperson der Schwerbehinderten im Betrieb holen. Spätestens, wenn es zu einer Kündigung kommt, sollte die Schwerbehinderung allerdings auf jeden Fall offenbart werden: Der Arbeitgeber kann Schwerbehinderte nur entlassen, wenn das Integrationsamt zustimmt.  

Muss ich Nachteile fürchten?

Die besonderen Rechte für Schwerbehinderte sind kein freundliches Entgegenkommen der Arbeitgeber, sondern geltendes Recht. Wenn ein Arbeitgeber sie nicht gewährt, ist das ein Gesetzesverstoß. Vor allem große und mittlere Unternehmen haben auch selbst ein Interesse daran, genügend Schwerbehinderte zu beschäftigen: Wenn sie das nicht tun, müssen sie monatlich eine Ausgleichsabgabe zahlen, also eine Art Strafe. Außerdem bekommen sie Unterstützung von den Integrationsämtern, wenn Arbeitsplätze auf die Bedürfnisse Schwerbehinderte angepasst werden müssen.

Tipp: Jeder Fall ist anders. Bei Ihrer Gewerkschaft, der Schwerbehindertenvertretung oder dem Betriebsrat bekommen Sie Unterstützung und qualifizierte Beratung.

Der DGB ist Partner des Aktionsbündnisses MyHandicap. Auf der Internetseite gibt es aktuelle Meldungen und Infos rund um das Thema Behinderung und eine Jobbörse.

Kostenlos zum Download (PDF): DGB-Ratgeber Was ist, wenn es mir passiert? Tipps für behinderte und von Behinderung bedrohte Beschäftigte

Mit Infos zur Situation schwerbehinderter Menschen auf dem Arbeitsmarkt, zur Rehabilitation und den rechtlichen Grundlagen zur Rückkehr an den Arbeitsplatz sowie den Chancen auf Ausbildung für behinderte Jugendliche. 

Schwerbehindertenausweis: Kein "Vorteil", sondern wichtig für den Nachteilsausgleich

"Welche Vorteile hat ein Schwerbehindertenausweis - und wo kann man ihn beantragen?" sind häufig gestellte Fragen. Zunächst einmal ist wichtig: Eine Behinderung, beziehungsweise Schwerbehinderung ist selbstverständlich kein "Vorteil". Die Rechte, auf die behinderte Menschen Anspruch haben, sind ein "Nachteilsausgleich", um Behinderten und Schwerbehinderten dieselbe Teilhabe zu ermöglichen, wie allen Menschen.

Aber wo kann man eigentlich einen Schwerbehindertenausweis beantragen? Und was bringt er tatsächlich für Vorteile? Einen Schwerbehindertenausweis beantragt man je nach Bundesland bei den zuständigen Versorgungsämtern, beziehungsweise Landesämtern. Alle weiteren Infos zum Thema:


Nach oben

Wahlaufruf 2022

Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tun­gen 2022
Foto mit grafischer Überlagerung. Das Foto zeigt drei Personen bei der Büroarbeit, eine Person sitzt im Rollstuhl.
Kampus Production von pexels via Canva.com
Vom 1. Oktober bis 30. November 2022 werden Schwerbehindertenvertretungen (SBV) gewählt. In allen Betrieben mit mindestens fünf schwerbehinderten Beschäftigten oder ihnen gleichgestellten behinderten Beschäftigten haben diese das Recht auf eine spezielle Interessenvertretung. Aktuelle Auswertungen zeigen die Wichtigkeit der Vertreter*innen: Mit SBV sind die Arbeitsbedingungen schwerbehinderter Beschäftigter besser.
weiterlesen …

Weitere Themen

Ak­ti­en­ren­te: Was bis­her zum Ge­ne­ra­tio­nen­ka­pi­tal ge­plant ist
Aktienkurse werden angezeigt, dahinter aufgetürmte Münzen
DGB/Pop Nukoonrat/123RF.com
Das System der gesetzlichen Rente soll reformiert werden. Ein Baustein dafür: die Einführung der Aktienrente, auch "Generationekapital" genannt. Wir erklären, was dahintersteckt – und was es braucht, um die gesetzliche Rente wirklich zu stärken.
weiterlesen …

Für ei­ne neue Zeit der Ge­stal­tung
Gruppenbild Stefan Körzell, Yasmin Fahimi, Elke Hannack, Anja Piel
DGB/Gordon Welters
Der DGB hat die politischen Schwerpunkte für das Jahr 2023 vorgestellt. Mit Blick auf die Krise infolge des schrecklichen Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine verwies die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi auf die Leistungsfähigkeit des Staates und die wertvolle Kooperation von Sozial- und Tarifpartnern, durch die es gelungen sei, für Stabilität zu sorgen und den wirtschaftlichen Absturz zu verhindern.
Zur Pressemeldung

Was ha­ben Ge­werk­schaf­ten in der Kri­se für dich er­reicht?
Foto mit Farbfläche und echtgerecht-Logo. Auf dem Foto ist die DGB-Fahne im Vordergrund und viele Gewerkschaftsmitglieder demonstrierend im Hintergrund zu sehen.
DGB/Christian Plambeck
Die Welt ist im Krisen-Dauermodus: Energiekrise, Klimakrise, ein Krieg in Europa, hohe Inflation und die Auswirkungen der Corona-Pandemie bereiten allen Menschen Sorgen. Gewerkschaften stehen auf der Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Welche Erfolge haben wir erreicht? Was bringt unser Einsatz in der Krise konkret für dich?
weiterlesen …

Wohn­geld und mehr: Die­se Ent­las­tun­gen brau­chen Mie­ter*in­nen
Hellgrüne Icons von einem Hochhaus und einem Einfamilienhaus auf petrolfarbenem Hintergrund
DGB
Die Mehrheit der Mieter*innen muss in den kommenden Monaten mit deutlich höheren Abschlägen und gestiegenen Betriebskosten für Strom und Heizen rechnen. Hier erfahren, was der DGB fordert, damit nicht Millionen von Haushalten die Kündigung des Mietvertrages oder die Sperrung von Strom oder Gas drohen.
weiterlesen …

Von Ab­schlags­zah­lung bis Gas­preis­de­ckel: Die wich­tigs­ten In­fos
Hellgrüner Topf mit offenem Deckel. Zwischen Deckel und Topf Euromünze, die schmilzt
DGB
Die Bundesregierung, der Bundestag und der Bundesrat haben Energiepreisbremsen (Gas, Fernwärme, Strom) auf den Weg gebracht. Hier erfahren Sie alles, was Sie rund um die Energiepreisbremsen wissen müssen.
weiterlesen …

ein­blick - DGB-In­fo­ser­vice kos­ten­los abon­nie­ren
einblick DGB-Infoservice hier abonnieren
DGB/einblick
Mehr online, neues Layout und schnellere Infos – mit einem überarbeiteten Konzept bietet der DGB-Infoservice einblick seinen Leserinnen und Lesern umfassende News aus DGB und Gewerkschaften. Hier können Sie den wöchentlichen E-Mail-Newsletter einblick abonnieren.
zur Webseite …
Fast je­der zwei­te ar­beits­lo­se Mensch mit ei­ner schwe­ren Be­hin­de­rung ist län­ger als ein Jahr oh­ne Be­schäf­ti­gung
Mann im Blaumann und Rollstuhl in einer Werkstatt
DGB/arnoaltix/123rf.com
Die Situation von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsmarkt ist nach wie vor schwierig. Immer mehr Menschen mit einer Schwerbehinderung sind langzeitarbeitslos. Die Pandemie hat diese Situation verschärft - der Anteil schwerbehinderter Langzeitarbeitsloser kletterte von 42 auf 47 Prozent in zwei Jahren. Der DGB fordert zum Welttag der Menschen mit Behinderungen, dass ihre Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt endlich beendet wird.
weiterlesen …

Vor Ort mit An­ja Piel 2022: An­ne­do­re-Le­ber-Be­rufs­bil­dungs­werk (ALBB­W) in Ber­lin
DGB-Vorstandsmitglied steht im Annedore-Leber-Berufsbildungswerk und ist im Gespräch
DGB
Das Annedore-Leber-Berufsbildungswerk (ALBBW) in Berlin gibt Menschen mit besonderem Förderbedarf oder einer Behinderung in mehr als 35 Berufen die Chance, zu Fachkräften von morgen zu werden. Vielfalt ist der Erfolgsfaktor. DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel hat sich vor Ort informiert.
weiterlesen …

Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung bleibt auch bei Un­ter­schrei­ten des Schwel­len­werts im Amt
Junge Frau im Rollstuhl deutet mit dem Zeigefinger auf einen Laptop; Hintergrund: männliche Person / Bürokontext
Colourbox.de
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) stärkt mit seinem Beschluss die Rechte von schwerbehinderten Beschäftigten. Das Amt der Schwerbehindertenvertretung darf nicht vorzeitig beendet werden, wenn die Anzahl der Beschäftigten mit Behinderung unter den Schwellenwert von fünf sinkt. Das BAG entscheidet damit anders als seine Vorinstanzen und stärkt die Schwerbehindertenvertretungen. Der DGB begrüßt die Entscheidung.
weiterlesen …

Ar­beits­mark­t: DGB for­dert mehr Chan­cen für Men­schen mit Be­hin­de­run­gen
Frau mit Behinderung in Gruppe
iStock/ FG Trade
Mit Blick auf die Arbeitsmarktzahlen und die Wahl der Schwerbehindertenvertretungen (SBV) fordert DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel mehr Chancen für Menschen mit Behinderung. Neben einer empfindlichen Anhebung der Ausgleichsabgabe für Arbeitgeber, die keine Personen mit Behinderung beschäftigen, braucht es ein besseres betriebliches Eingliederungsmanagement und stärkere Rechte für SBVs.
Zur Pressemeldung

4,6 Pro­zent be­trägt der An­teil schwer­be­hin­der­ter Be­schäf­tig­ter in den Un­ter­neh­men: deut­lich we­ni­ger, als ge­setz­lich vor­ge­schrie­ben!
Grafik: 4,6 Prozent schwerbehinderte Beschäftigte in Unternehmen
DGB via Canva.com
Anlässlich des europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai fordert der DGB dazu auf, mehr Menschen mit Behinderungen auszubilden und zu beschäftigen.
weiterlesen …

Ar­beits­lo­sen­quo­te schwer­be­hin­der­ter Men­schen steigt im Kri­sen­jahr 2020 auf 11,8 Pro­zent
Arbeitslosenquote bei Schwerbehinderten ist hoch
DGB via Canva.com
Am 3. Dezember ist der Welttag der Menschen mit Behinderungen. In diesem Jahr gibt es leider wenig Grund zu feiern, denn die Corona-Pandemie hat die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen in Deutschland stark ansteigen lassen.
weiterlesen …

Li­ve­stre­am: 101 Jah­re Schwer­be­hin­der­ten­recht
Am 6. April 1920 trat das Gesetz zur Beschäftigung Schwerbeschädigter erstmals in Kraft. Millionen von Kriegsversehrten musste der Weg in den Beruf geebnet werden. Hundert Jahre später wurde viel erreicht - bis zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention ist es jedoch noch ein weiter Weg. Der DGB feiert den hundertjährigen Geburtstag des Schwerbehindertenrechts nachträglich mit einer Online-Veranstaltung am 9. Juni 2021.
weiterlesen …

Men­schen mit Be­hin­de­rung bes­ser vor Ar­mut schüt­zen
Leerer Rollstuhl im Park
DGB/rioblanco/123rf.com
Menschen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen haben ein deutlich höheres Risiko zu verarmen als Personen die gesund sind. Der DGB schlägt unter anderem die Einführung eines Teilhabegeldes vor, um Betroffene besser vor Armut zu schützen.
weiterlesen …
Erste Seite  Vorherige Seite 
Seite: 1 2 3
Letzte Seite